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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Erstes Votum zur Kossendey-Nachfolge

30.05.2012

OLDENBURG Im Ammerland gibt es an diesem Mittwoch ein erstes Votum zur Nachfolge des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Kossendey bei der Wahl im Herbst 2013. Auf einem Kreisparteitag (ab 19.30 im Gasthof Rabe, Gemeinde Wiefelstede) stimmen die Ammerländer Christdemokraten über eine „Empfehlung“ ab, wer vom Kreisverband als Kandidat(in) für die Nominierungskonferenz am 6. Juli in Oldenburg vorgeschlagen wird.

Das ist ein etwas kompliziertes Verfahren, an dem die Oldenburger dreifach beteiligt sind: als Beobachter, als Gastgeber und (möglicherweise) als Entscheider – aber nicht als Konkurrenten.

Oldenburg und Ammerland bilden traditionell einen Bundestagswahlkreis. Bis Mitte der 80er Jahre lag das Mandat in der Stadt, bei Werner Broll, der kürzlich seinen 80. Geburtstag gefeiert hat. Als 1987 der Edewechter Thomas Kossendey das Kunststück schaffte, einem amtierenden Abgeordneten Kandidatur und Mandat abzuknöpfen, führte das zunächst zu Verwerfungen zwischen Stadt und Land, die drei Jahre später in einer (allerdings missglückten) Oldenburger Retourkutsche mündeten.

Doch das legte sich schnell. Die Oldenburger waren zufrieden mit dem Ammerländer Kossendey, dessen Arbeit als Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium sich über etliche Jahre für Stadt und Region auszahlte. Seit Mitte der Neunziger nominierten Ammerländer und Oldenburger auf gemeinsamen Mitgliederversammlungen stets einvernehmlich Thomas Kossendey, bis der bei der letzten Nominierung für 2009 sein definitives Ausscheiden mit der Wahl 2013 ankündigte.

Das gute Einvernehmen dürfte anhalten. Zumindest wollen die Oldenburger den Ammerländern nichts in den Weg legen. „Es hat sich niemand gemeldet“, hatte CDU-Chef Olaf Klaukien Anfang Mai das Ergebnis seines Mitgliederrundbriefes zum Thema Kandidatenvorschläge zusammengefasst. Dafür haben sich im Ammerland gleich fünf gemeldet: Stephan Albani (44), der in Oldenburg arbeitet, in Petersfehn lebt und so aus Oldenburger Sicht von Interesse ist, Frank-Hinrich Plate (41), Lars Schmidt-Berg (33), Torsten Wilters (40) und Barbara Woltmann (55).

Zwischen ihnen soll heute eine Vorentscheidung fallen. Danach gibt’s (am 20 Juni) in Oldenburg ein zweites Schaulaufen. Am 6. Juli entscheiden Oldenburger (700 Mitglieder) und Ammerländer (1000) auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung in der Weser-Ems-Halle über die Bundestagskandidatur 2013.

Michael Exner
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