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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Fest zum 100. Geburtstag der Blindenführhunde

22.04.2016

Oldenburg Zur Erinnerung an die Gründung der weltweit ersten Blindenführhundeschule vor 100 Jahren in Oldenburg wird es am 2. und 3. September eine zweitägige Feier im Schloss geben. Zur Eröffnung soll es ein Festessen im Dunkeln geben, bei dem Blinde den Gästen das Essen servieren werden.

Überdies ist ein Happening geplant, bei dem aus einem Holzklotz mit der Kettensäge ein Hund gesägt wird. Noch ist unklar, wer das macht.

Das berichtete Axel Koenig in der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses. Er ist Mitglied der sogenannten kreativen Runde, die es sich vorgenommen hat, die Stadt Oldenburg bekannter zu machen (die NWZ  berichtete).

Die Runde hatte in der Vergangenheit auch schon gemeinsam mit Ex-Oberbürgermeister Gerd Schwandner versucht, zur Erinnerung an die Blindenführhundeschule die Herausgabe einer Sonderbriefmarke zu erwirken – jedoch ohne Erfolg.

Die Blindenhundeschule war 1916 vor dem Hintergrund der im Ersten Weltkrieg erblindeten Soldaten gegründet worden. Die Initiative dazu hatten Großherzog Fried-rich August von Oldenburg und Geheimrat Heinrich C. Stalling als Vorsitzender des Vereins für Sanitätshunde ergriffen, um den Soldaten wieder eine Teilnahme am Leben zu ermöglichen. Das Areal der Schule lag im weiteren Bereich des heutigen Wunderburgparks in Osternburg.

Die kreative Runde sei bei der Planung in Kontakt mit der Oldenburgischen Landschaft, aber auch mit Blinden-Verbänden in der Stadt und darüber hinaus auch noch mit der bundesweiten Christoffel-Blindenmission.

An die Oldenburger Blindenführhundeschule erinnerte übrigens im Jahr 1921 schon einmal das im damals noch selbstständigen Oldenburg herausgegebene Notgeld (NWZ  berichtete).