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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

LANDTAGSWAHL: Freie Wähler nehmen einen weiteren Anlauf

03.09.2007

OLDENBURG Beim zweiten Mal soll alles besser werden: Der Landesverband der Freien Wähler (FW) lädt am Montag, 10. September, um 19.30 Uhr ins CCH zur „Gründungsversammlung des FW-Stadtverbandes Oldenburg“ – diesmal mit offiziellem Segen der neuen Landespartei und möglichst ohne Streit zwischen den feindlichen Brüdern der Oldenburger Wählergemeinschaften.

Mit deren Zellteilung im April zu BFO (alt) und WFO (neu) hatte der Ärger begonnen. Als Anfang Juli in Cuxhaven die Freien Wähler gegründet wurden, war die WFO (deren Kern aus den drei Ex-BFO-Ratsherren und dem Vorsitzenden Hans-Günther Zemke besteht) dort massiv eingestiegen. Zemke (in Cuxhaven zum Schriftführer gewählt) gründete nur zehn Tage später den FW-Kreisverband Oldenburg: Die Versammlung wählte ihn zum Vorsitzenden und nominierte gleich noch die WFO-Ratsherren Franz Norrenbrock und Manfred Drieling zu FW-Landtagskandidaten.

Das Vorpreschen verprellte den Landesvorstand. Der Landesvorsitzende Peter Port enthob Zemke des Amtes, warf ihn zusätzlich aus der Partei und verbot dessen Oldenburger Truppe die Führung des Namens Freie Wähler. Gründung, Wahlen und Nominierungen wurden für nichtig erklärt. An einem von ihm angeregten Treffen mit dem Landesvorstand in Oldenburg nahm Zemke nicht teil.

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Auf der jetzt angesetzten Gründungsversammlung will der Landesvorstand seinen Plan umsetzen, BFO und WFO in den Freien Wählern zusammenzuführen. Die Versammlung soll auch einen Grundsatzbeschluss zur Teilnahme an der Landtagswahl fassen, die Kandidaten selbst sollen erst später nominiert werden.

Hans-Günther Zemke ließ auf Fragen der NWZ offen, ob er an der FW-Versammlung teilnimmt. Die WFO werde erst in dieser Woche über ihr weiteres Vorgehen entscheiden. Zemke wie auch der WFO-Ratsfraktionsvorsitzende und Kurzzeit-Landtagskandidat Norrenbrock hielten übereinstimmend an ihrer Auffassung fest, die Stadtverbandsgründung sei rechtmäßig gewesen.

Möglicherweise entfällt aber auch die Zusammenführung von BFO und WFO in der Stadt mangels Masse. Beim Landesverband sind nach Angaben von Geschäftsführer Udo Stenger zehn Abmeldungen von WFO-Mitgliedern eingegangen. Das könnte auf ein Szenario hinauslaufen, über das Norrenbrock schon mal laut nachgedacht hat: dass die WFO möglicherweise mehr Werbewirkung erzielen könnte, wenn sie zur Landtagswahl mit Einzelbewerbern unter eigener Flagge anträte.

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