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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Fürs Kartoffelfest gibt‘s 1590 Euro

03.09.2008

OHMSTEDE /EVERSTEN Für das Marktplatzfest am 12. September in Eversten gibt es einen 500-Euro-Zuschuss von der Stadt, das Kartoffelfest in Ohmstede am 12. Oktober wird mit 1590 Euro unterstützt, die „Werbegemeinschaft Hauptstraße Eversten und umzu“ erhält rückwirkend für den Brunnenlauf 2130 Euro – das Grillfest zur 900-Jahr-Feier der Stadt mit Anwohnern und Öffentlichkeit bekommt zunächst kein Geld aus dem Topf für Marketingzuschüsse für Stadtteilzentren. Die Stadtverwaltung präsentierte den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaftsförderung am Montagabend einen ersten Vergabekatalog.

So richtig klar werden die Kriterien darin aber nicht, stellten die Ausschuss-Mitglieder schnell fest. Heinz Harzmann (CDU) wittert Willkür, Christine Pankonin (Grüne) kann die Entscheidungen „nicht nachvollziehen“, Bernd Bischoff möchte grundsätzlich die Projekte in den Stadtteilzentren unterstützen.

Untätig ist die Verwaltung allerdings nicht gewesen, unterstrichen Klaus Wegling, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, und Standortmarketing-Leiterin Anja Gieselmann. Mit den Antragstellern werde gesprochen. Auch müsse geklärt werden, welche Zielgruppen durch die bezuschussten Veranstaltungen erreicht würden. Gieselmann: „Es geht um Wirtschaftsförderungen und nicht um Zuschüsse für nette Veranstaltungen.“ Die Förderung von Projekten in den Stadtteilzentren geht auf eine Initiative der WFO-Fraktion zurück.

Der Rat hatte dann das neue Einzelhandelsentwicklungskonzept auf den Weg gebracht. Das sieht den Schutz für die Stadtteilzentren vor, von denen das Konzept zwölf definiert (u.a. Alexanderstraße, Ofenerdiek, Osternburger Markt, Hauptstraße Eversten). Sie sollen gestärkt und ausgebaut werden. 15 000 Euro stellte die Haushaltsmehrheit bereit.

Bereits im März 2008 hatte WFO-Ratsherr Manfred Drieling ein Konzept für die Verteilung dieser Mittel angemahnt und auf eine entsprechende Resolution der Arbeitsgemeinschaft der Bürgervereine verwiesen. Die Mehrheit teilte indes die Zweifel der Grünen, ob man für 15 000 Euro gleich ein komplettes Konzept mit Richtlinien beschließen müsse.

Oberbürgermeister Gerd Schwandner sah im Ausschuss den „ersten Aufschlag“ der Aktion und kündigte weitere Prüfungen an. Schwandner: „Wir müssen das stimmiger hinbekommen.“ Wegling: Es sind noch 9000 Euro im Topf, die werden noch ausgeschüttet. Die Richtlinien werden mit den Werbegemeinschaften in den Stadtteilen erarbeitet.“

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