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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Lindan-Skandal In Oldenburg
Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Geld für neuen Rad-Rundweg

23.12.2015

Oldenburg Auch wenn es im Etat um Zahlen geht, hat die rot-grüne Haushaltsmehrheit mit dem Beschluss am Montagabend im Rat ihre Ausrichtung in der Bau- und Verkehrspolitik unterstrichen.

Die Fraktionssprecher Bernd Bischoff (SPD) und Sebastian Beer (Grüne) betonten, dass es darum gehe, einen Haushalt für eine wachsende Stadt zu beschließen. Das bedeute auch wachsenden Verkehr, sagte Beer. Da die Hauptverkehrsstraßen wegen der Häuserfronten nicht verbreitert werden könnten, „können wir die Stauprobleme aber nur lösen, wenn weniger Autos fahren.“

Auch deswegen sei es keine Lösung, viele Wohnungen massiert am Stadtrand zu bauen. „Wir müssen so bauen, dass die Menschen nicht aufs Auto angewiesen sind“, so Beer. Um die Alternative „Radfahren“ attraktiver zu machen, haben SPD und Grüne die Ansätze der Verwaltung im Haushalt 2016 für Fuß- und Radwege von 135 000 auf 245 000 Euro erhöht. Das neue Projekt darin: Es soll ein Radrundweg geplant werden, der die Stadtteile Ziegelhofviertel, Bürgerfelde, Ehnernviertel, Nadorst, Donnerschwee und Waterende verbindet. Dafür sollen auch neue Radwege angelegt werden. Um die Ampelschaltungen für Radler zu verbessern, wurde der Ansatz um 15 auf 45 000 Euro erhöht.

Um die Stadt trotz der baulichen Verdichtung attraktiv zu halten, haben SPD und Grüne nach der 2014 geschaffenen Stelle für den Masterplan „Grün“ zwei Gärtnerstellen in den Haushalt eingestellt. Zudem sind jetzt mehr Mittel im Haushalt für neue Bäume eingeplant – 100 000 statt 65 000 Euro, wie die Verwaltung plante. In den kommenden Jahren müssten wegen schlechten Zustands viele Bäume gefällt werden, prognostizierte Beer.

Mehr Geld als von der Verwaltung eingesetzt steht im Haushalt für soziale Initiativen: 40 000 statt 26 000 Euro für die Aids-Hilfe, 20 000 statt 18 000 Euro für die DPWV-Schuldnerberatung, 81 200 statt 61 200 Euro für die Flüchtlingsberatung (wird aufgeteilt), 39 200 statt 24 200 Euro für Wildwasser, und 9000 Euro statt Null für die Inklusionsberatung Harfe.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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