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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Ideen sammeln für ein neues Zentrum

15.11.2018

Haarentor Mit der Versorgungslage am Westkreuz sind sie grundsätzlich zufrieden. Die 15 Bürgerinnen und Bürger, die der Einladung der Stadt gefolgt waren, um über die Entwicklung des Stadtteils zu sprechen, fanden: „Wir haben eine sehr abwechslungsreiche Gastronomie, gute Einkaufsmöglichkeiten und Gesundheitsversorgung und eine schnelle Anbindung an das Stadtzentrum.“ Aber es waren ja auch Wünsche, Ideen, Visionen willkommen.

Im Stadtteilentwicklungsprogramm „step2025“ ist die Schaffung von insgesamt 15 Stadtteilzentren vorgesehen. Nachdem bereits für mehrere Stadtteilzentren Bürgerworkshops stattgefunden haben, ist nun der Bereich „Westkreuz“ an der Reihe. In der BBS Haarentor saß man zusammen. Und schnell kamen auch die ersten Wünsche: Okay, wenn sich denn mal ein Aldi oder ein anderer Supermarkt ansiedeln würde, wäre auch ganz schön. Ein Stadtteiltreff sei auch gut für die Kommunikation unter den Bürgern. Aber wohin? „Die Disco in der ehemaligen Molkerei raus und Stadtteiltreff mit Café rein“, war ein Vorschlag.

Haarentor in Zahlen

Altersstruktur im Stadtteilzentrum: 49 Prozent zwischen 18 und 44 Jahren, 23 Prozent zwischen 45 und 64 Jahren, 20 Prozent älter als 64 Jahre, fünf Prozent 6 bis 17 Jahre, drei Prozent bis fünf Jahre

Wohnungen/Häuser: 96 Prozent Mehrfamilienhäuser, drei Prozent Zweifamilien-, ein Prozent Einfamilienhäuser

Mit und ohne Kinder: 93 Prozent ohne Kinder, 4,7 mit einem Kind, 1,8 Prozent mit zwei Kindern

Bestandsaufnahme unter oldenburg.de/stadtteilzentren

Eike Schnitger von der Abteilung Städtebau und Stadtplanung hatte eine umfangreiche Darstellung des Status quo vorausgeschickt. Daraus war zu lesen, dass in diesem Stadtteil, bei sehr wenig Leerstand, eine gute Infrastruktur einschließlich des ÖPNV-Netzes vorhanden ist. In diesem Stadtteil wohnen kaum Familien mit Kindern, was die Frage aufwarf, ob denn ein Kinderspielplatz notwendig sei. „Vielleicht kein normaler Spielplatz aber ein generationsübergreifender Spielplatz mit einer Boule-Bahn, wo auch der rüstige Opa mit den Enkelkindern spielen kann“, war ein Vorschlag. In diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache interessant, dass fast 1000 Wohnungen mehr als vier Zimmer haben.

Einen breiten Raum der Diskussion nahmen die Verkehrsverhältnisse ein. Und hier besonders die Radwege. „Der Verkehr hat sich vervielfacht, aber man ist mit dem Straßenbau nicht hinterhergekommen“, war eine Aussage. Die Radwege würden häufig gegenläufig verlaufen. Empfohlen wurde, Markierungen auf den Boden anzubringen, da kein Mensch nach oben schauen würde. Besonders am Schützenweg müssten die Fahrradwege ausgebaut werden, und in der Eike-von-Repkow-Straße sei ein wildes Parken zu verzeichnen.

Mehr Parkraum war sowieso ein Wunsch. Viele Lehrer und Schüler der Berufsbildenden Schulen würden „auf den letzten Drücker kommen und dann irgendwo wild parken“, meinte jemand. Kostenlose Fahrten mit dem ÖPNV könnten vielleicht Abhilfe schaffen.

Und dann ging es mit den Wünschen Schlag auf Schlag. Es gäbe es noch dunkle „gruselige“ Ecken ohne Straßenbeleuchtung. Der gesamte Bereich um die alte Molkerei müsste neu konzipiert werden. Es sei ein Durcheinander an Architektur. Ein Verschenke-Markt würde sicherlich auch die Kommunikation im Stadtteil verbessern. So eine Einrichtung sei auch häufig ein Treffpunkt. Dem Wunsch nach Grünplätzen könnte vielleicht mit Dachbegrünungen entsprochen werden. Luftbilder zeigten jedoch, dass sehr viele Grünflächen (inklusive Friedhof in Haarentor vorhanden sind. Schlimm fand man, dass es an einigen Stellen der Bahnschienen keinen Lärmschutz gibt und der Aufenthalt in dem schönen Botanischen Garten deshalb nicht immer eine Freude sei.

Die Ideen und Anregungen wurden gesammelt und fließen in den Rahmenplan ein. Der wird nach der Diskussion wieder vorgestellt. Bis er vom Rat der Stadt abgesegnet wird und dann als Richtschnur für weiteres Handeln gilt.

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