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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Ministerin vergisst die Retter nicht

09.07.2019

Haarentor Beim Moorbrand in Meppen, im vergangenen Sommer, waren sie im Einsatz. Sie haben mitgeholfen, als es von September bis Oktober im Emsland brannte. In rund 30 000 Stunden haben sich die mehr als 120 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Oldenburg im vergangenen Jahr ehrenamtlich im Zivil- und Katastrophenschutz engagiert.

Das berichtete Marcus Schwerendt, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung im THW, beim großen Familienfest auf dem THW-Gelände am Artillerieweg. Zum Dank für die geleistete Arbeit hatte der Ortsverband Oldenburg seine Mitglieder und deren Angehörige zu eingeladen. Zu den mehr als 200 Gästen zählte auch der Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, die Erste Stadträtin der Stadt Oldenburg Silke Meyn, sowie der Bundestagsabgeordnete Stephan Albani (CDU). Sie sprachen den Ehrenamtlichen ihren besonderen Dank für ihre Einsatzbereitschaft aus. Und man erinnerte sich zurück an das vergangen Jahr, das es wahrlich in sich hatte.

Unverzichtbarer Partner

Mit großer Aufmerksamkeit wurde im vergangenen Jahr einer der wohl längsten Einsätze des THW-Ortsverbandes verfolgt. 21 Tage lang waren Helferinnen und Helfer aus Oldenburg bei dem Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 bzw. im Naturschutzgebiet Tinner Dose-Sprakeler Heide eingesetzt. Zur Brandbekämpfung auf 1000 Hektar Fläche taten in Spitzenzeiten gleichzeitig bis zu 1700 Feuerwehrleute, Angehörige des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der Bundespolizei, der Rettungsdienste und der Bundeswehr ihren Dienst. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sagte in seiner Rede beim Familienfest: „Das THW ist ein unverzichtbarer Partner für Sicherheit in der Stadt. Ich freue mich, dass heute etwas zurückgegeben werden kann.“

Der Ortsbeauftragte des THW für Oldenburg, Axel Brandt, berichtete: „Sowohl unseren Ehrenamtlichen, als auch ihren Angehörigen wurde einiges abverlangt. Sei es auf der einen Seite die Einsatzbereitschaft, über Tage hinweg in den Einsatz zu gehen, oder auf der anderen Seite die Bereitschaft der Ehepartner, der Familienangehörigen und der Arbeitgeber, den Einsatzkräften vorbehaltlos den Rücken zu stärken.” Dafür wolle man bei diesem auf jeden Fall „danke“ sagen. „Und wir sind froh, durch die Anwesenheit der Oldenburger Verwaltung und Berliner Politik hierfür bestärkt zu werden.“

Gleichzeitig hoffe man auch, das Interesse zum Mitmachen zu wecken. „Getreu unserem Slogan ,Raus aus dem Alltag, rein ins THW!’.“

Der Bundestagsabgeordnete, Stephan Albani (CDU), zeigte sich sehr zufrieden und er sagte: „Ich freue mich, hier in so viele glückliche Gesichter blicken zu können. Heute kann die ganze Familie, groß und klein, das THW gemeinsam erleben.“ Für die THW- Jugend hatte Albani eine ganz besondere Überraschung aus dem Deutschen Bundestag im Gepäck: einen ganz persönlichen Gruß von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Spontane Begegnung

Beim „Tag der Bundeswehr” im Juni 2018 hatte es ein spontanes Treffen mit der Ministerin gegeben. Selbstverständlich wurde diese Begegnung auch fotografiert. Über Stephan Albani erreichte das Foto dann auch Ursula von der Leyen im Deutschen Bundestag. Und die kam dem Wunsch nach einer Widmung gerne nach. Und so freuten sich Marcus Schwerendt, Katherina Filusch, Marek Eichhardt, Bennick Gatzert, Finn Ratermann, Tristan Farinella, Thomas Möller, Jakob Wagener und Leonie Haughey ein Jahr später noch einmal über die dieses Dankeschön.

Kontakt zum THW-Ortsverband Oldenburg, Artillerieweg 59, unter


     www.thw-oldenburg.de 
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