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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Verkehr: SPD will breiteren Weg am Pophankenweg

05.10.2017

Haarentor /Wechloy Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Nordwest begrüßt den geplanten Bau eines Fuß- und Radweges am Pophankenweg. Kritisiert wird, dass er nur 3,5 Meter breit sein soll. Gefordert wird der Bau eines fünf Meter breiten Weges mit Benutzungspflicht für Radfahrer.

„Die Stadtverwaltung hat im Verkehrsausschuss beide Optionen vorgestellt, aber gleichzeitig erklärt, die Umsetzung der großen Lösung würde etliche Jahre länger dauern“, schreibt die SPD. Dies wird vom Ortsverein bezweifelt. Auch eine große Lösung könne zeitnah umgesetzt werden, wenn die Stadt nur wolle, ist Ratsfrau und Ortsvereinsvorsitzende Angela Holz überzeugt.

„Man baut einen solchen Weg ja nicht nur für die nächsten paar Jahre“, gibt Ratsfrau und Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler zu bedenken. „Wir sollten eine Lösung schaffen, die auch zukünftigen demografischen Entwicklungen gerecht wird.“ Wenn im Bereich Pophankenweg nicht nur die Ansiedlung von Gewerbe, sondern auch die Errichtung von Wohngebäuden zu erwarten sei, müsse mit einer deutlich höheren Nutzung gerechnet werden als heute. „Dreieinhalb Meter, das hört sich erst einmal nach viel an, aber es kann dort schon bald ganz schön eng werden“, sind sich die Ratsleute Angela Holz und Paul Behrens einig. Schließlich seien auf einem Geh- und Radweg heutzutage nicht nur Fußgänger und Radfahrer unterwegs, sondern z.B. auch Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren oder auch Lastenfahrrädern. Es sei nicht sinnvoll einen Weg zu bauen, der dann als „nicht benutzungspflichtiger Geh- und Radweg“ ausgewiesen werde. Die Radfahrer könnten dann weiterhin auf der Straße fahren. Bei einer großen Lösung mit fünf Metern Breite bräuchte man keine derartigen juristischen Klimmzüge, die in der Bevölkerung nur als Schildbürgerstreich verstanden würden.

Der Verkehrsausschuss hatte sich – gegen die Stimmen der SPD-Vertreter – für die kleine Lösung entschieden. Die SPD-Nordwest fordert die Fraktionen im Rat auf, ihre Position zu überdenken und die Stadt umgehend mit der Umsetzung der großen Lösung zu beauftragen.

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