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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Hafengebiet für Wohnen zu laut

22.09.2012

Oldenburg Wohnen am Wasser – ein Zukunftsplan, in dem für die Stadt enormes Entwicklungspotenzial steckt. Das sieht Oberbürgermeister Gerd Schwandner so, der Stadtentwicklungsplan (Step) 2025 setzt als Orte der Entwicklung mit dem Plan für den „Huntebogen“ einen räumlichen Schwerpunkt, und Stadtverwaltung sowie Politik haben als städtebauliches Umbaugebiet den alten Stadthafen ausgemacht.

Doch nun droht das städtebauliche Vorzeigeobjekt den Bach runterzugehen. In Nachbarschaft zum Bahnhof und direkt neben den Gleisen gelegen sind die Lärmemissionen in Teilbereichen zu hoch für eine Wohnbebauung, erklärte Planungsamtsleiterin Elke Wicherts in der Sitzung des Bauausschusses. Es werde nach einer Lösung des Problems gesucht. Lärmschutzwände kommen nicht unbedingt in Frage, weil die oberen Etagen der Häuser davon nicht profitieren würden. In Erwägung gezogen wird eine mehrgeschossige sogenannte Riegelbebauung – mehrgeschossige Häuser entlang der Bahn riegeln den Rest des Baugebiets gegen den Lärm ab. In dem Mischgebiet könnten dann Unternehmen in den Gebäuden ihre Büros oder Werkstätten einrichten. Und auch von der Wasserseite her legt sich ausgehend von Rheinumschlag und den Schiffen ein Lärmteppich über das neue Baugebiet. Doch auf jeden Fall sei der Standort als Mischgebiet zu nutzen, versprach Baudezernentin Gabriele Nießen.

Ein weiteres, seit Jahren ungelöstes Problem im Planungsgebiet Alter Stadthafen ist die Zukunft der Wagenburg. Seit 18 Jahren leben auf dem Gelände junge Leute in Bauwagen oder ausrangierten Lastern. Zurzeit sind es 20 Bewohner, die der Stadt vertraglich geregelt eine Pacht zahlen. Doch dieser Vertrag soll nun gekündigt werden. Als neuen Standort hat die Stadtverwaltung ein Grundstück am Pophankenweg angeboten, das von den Wagenburg-Bewohnern abgelehnt wird. Sie favorisieren ein zentrumsnahes 5000 Quadratmeter großes Gelände hinter der Weser-Ems-Halle, das laut Stadträtin Nießen aufgrund bestehender Pläne wie dem Neubau der BBS III allerdings nicht zur Verfügung steht.

Nun soll ein vom Ausschussvorsitzenden Sebastian Beer (Grüne) vorgeschlagener Runder Tisch, an dem Vertreter der Wagenburg, Verwaltung und Politik sitzen, das Problem lösen. „Das Projekt Stadthafen ist für Oldenburg von großer Bedeutung, die Bebauung kommt“, merkte SPD-Ratsherr Alexander Wandscher an.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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