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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Hier geltende Gesetze sollten respektiert werden

16.02.2016
Betrifft: „Männer belästigen 14-Jährige im Olantis“ (NWZ  vom 12. Januar), „Um Männer, die aus ,Macho-Ländern‘ kommen, müssen wir uns besonders kümmern“ (NWZ vom 11. Januar, Zitat von Julia Klöckner, stellvertretende CDU-Vorsitzende)

(...) Wenn in Deutschland Schutz suchende männliche Flüchtlinge den Menschenrechten derart zuwiderhandeln, wie bei den Übergriffen auf Frauen in Köln und Oldenburg und anderswo geschehen, kann es nach meiner Meinung nur eine Antwort des Staates geben: Ausweisen! Und zwar (...) auf der Stelle und ohne Wenn und Aber!

Wer Hilfe sucht und andere ihrer Schutzbedürftigkeit beraubt, verdient keinen weiteren Schutz! Es kann nicht sein, dass ein Asylanerkennungsverfahren dann weitergeführt wird, obwohl die Polizei ein Ermittlungsverfahren einleiten muss. Und es kann auch nicht sein, dass dieses Asylanerkennungsverfahren weitergeführt wird mit der Begründung, „im Bereich der Sittlichkeitsdelikte fällt dies (e Straftat) in den niederschwelligen Bereich”.

Sexuelle Übergriffe sind eine Straftat und nicht mit kulturellen Verschiedenheiten zu entschuldigen. Schon gar nicht bin ich bereit zu akzeptieren, dass diese ‘Macho-Land-Männer’ in Deutschland (...) umerzogen werden. (...) Wie soll das gehen und wer soll das leisten? (...)

Gleichwohl sind Frauen und Mädchen noch immer in vielen Bereichen sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Hier besteht nach wie vor Handlungsbedarf! Deshalb bin ich erleichtert, dass Frau Reker viel Gegenwind bekam für ihre Äußerungen, Frauen sollten Abstand halten. (...) Wir sollten nicht bereit sein, die Errungenschaften der Frauenbewegung und die gesellschaftlich anerkannten Rechte von Frauen preiszugeben für die Integration von Frauen verachtenden Männern. (...)

Ich bin als Christin sehr dafür, Menschen in Not zu helfen und Hilfsbedürftigen Schutz zu geben. Wir dürfen nicht zulassen, dass das Menschenrecht auf Sicherheit vor staatlicher Gewalt (...) in unserem politischen Handeln in den Hintergrund tritt, weil einige gewalttätige männliche Flüchtlinge sich Menschen verachtend verhalten.

Elke Hahn
Oldenburg

Rund um das Thema Asylbewerber wird heiß diskutiert, kein Wunder also, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. Auch hier in Oldenburg gab es einen Vorfall, sowohl weiblich wie auch männlich fürchten sich.

Kein Wunder also, dass der Pfefferspray-Kauf steigt und steigt. Diese Belästigung hat keine schönen Folgen, Oldenburger fühlen sich unsicher und auch Eltern fürchten um ihre Kinder. Wo soll das noch hinführen? Jetzt sollte eingegriffen werden.

Den Flüchtlingen sollte man die hier geltenden Gesetze beibringen und vor allem, dass in Deutschland Männer und Frauen gleichberechtigt sind, um solche Vorfälle, wie die im Olantis oder aus Köln von der Silvesternacht, so weit wie möglich vermeiden zu können.

Je schneller sich die Asylbewerber mit den Gesetzen vertraut machen und Deutsch lernen, desto besser. Sie sollen sich hier in Deutschland genauso sicher fühlen wie wir.

Bei solch einem Verstoß sollten Täter eine gerechte Strafe bekommen, und dabei ist es egal, ob diese Deutsche sind, Asylbewerber oder wo ganz anders herkommen. Hier in Deutschland gelten diese Gesetze für jeden.

Als Oldenburger will man sich schließlich hier wohlfühlen, und ohne Angst vor Belästigungen etc. ins Schwimmbad oder abends rausgehen.

Beunruhigend, dass im Internet schon zu einer Bürgerwehr aufgerufen wird.

Birte Naujeck
Kirchhatten, und

Natalie Krumland
Westerholt

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