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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Integration in Oldenburg beispielhaft für EU-Raum

10.05.2016

Oldenburg /Brüssel Oldenburg bildet zusammen mit den Städten Amadora (Portugal), Riga (Lettland), Roquetas de Mar (Spanien), Vantaa (Finnland), Thessaloniki (Griechenland), Messina (Italien) und der Technischen Universität Dresden ein Netzwerk in Sachen Integration. Die Europäische Union fördert das Projekt mit 700 000 Euro.

Oldenburg wird mit den beteiligten Partnern an aktuellen Fragen der Integration und Migration arbeiten und in den nächsten 24 Monaten einen lokalen Aktionsplan für die Integration von Zugewanderten, insbesondere von Flüchtlingen, entwickeln. „Das Netzwerk gibt uns die Chance, Oldenburg als gutes Beispiel einer ‚Arrival City‘ zu präsentieren und die Willkommenskultur in Oldenburg auf EU-Ebene sichtbar zu machen“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Gleichzeitig werden wir in einen aktiven Dialog zwischen den teilnehmenden europäischen Städten treten.“

Das Projekt wird in Oldenburg durch die Stabsstelle Integration im Büro des Oberbürgermeisters federführend koordiniert. Mitglieder der eingerichteten lokalen Kernarbeitsgruppe sind die IGS Kreyenbrück, die Interkulturelle Arbeitsstelle Ibis, das Yezidische Forum, IQ Netzwerk und die Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück.

Im Rahmen des Projektantrags fand bereits im Februar dieses Jahres ein Besuch einer „Lead-Expertin“ im Rathaus statt, die sich über den aktuellen Sachstand und Aktivitäten vor Ort informiert hat. Im Anschluss sind die Projektverantwortlichen eingeladen worden, das Vorhaben in einer Konferenz der Steuerungsgruppe in Riga zu präsentieren.

„Wir können unsere eigenen Strukturen durch den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen europäischer Städte verbessern und wichtige Impulse für die Arbeit am Oldenburger Integrationskonzept erhalten“, betont die Integrationsbeauftragte der Stadt, Dr. Natalia Petrillo, und freut sich über die positive Entscheidung der EU-Kommission.

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