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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Jüngere bestimmen im Rat mit

17.09.2016

Oldenburg Statistik bringt es an den Tag: Mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren sitzen die Jüngsten im neuen Rat in der CDU. Auf Platz zwei rangiert die SPD, die im Schnitt auf 48 Jahre kommt, und auf Rang drei folgen die Grünen mit 49 Jahren.

Wie kommen die
Studierenden an
?

In allen drei Parteien haben es Studierende in den Stadtrat geschafft, die den Altersschnitt drücken. Selbst der Allgemeine Studierenden Ausschuss schickte Glückwünsche. AStA-Sprecherin Katharina Corleis schrieb in einer Mitteilung: „Die Stadt und die Universität müssen ihre Kräfte bündeln, ein Klein-Klein darf es künftig nicht mehr geben.“ Ein besonderer Blick solle dem günstigen und auch für junge Leute bezahlbaren Wohnungsbau gelten.

Welche Altersgruppen stimmen im Rat ab?

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels schimmert im Rat die Generationen-Gerechtigkeit bei vielen Abstimmungen durch. Die Babyboomer-Jahrgänge (ab 1955) kommen ins Rentenalter, und so stellen die über 60-Jährigen mit 16 Köpfen die mit Abstand größte Gruppe. Es folgen die 40- bis 49-Jährigen, von denen neun abstimmen werden. Acht gibt es jeweils in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen und 50- bis 59-Jährigen. Deutlich aufgeholt haben die 18- bis 29-Jährigen mit insgesamt sieben Frauen und Männern. Zwei Ratsherren sind älter als 70 Jahre.

Gibt es mehrFrauen im Stadtrat?

Mit Mentoring-Programmen hat das Land Niedersachsen auch im Vorfeld dieser Kommunalwahl Frauen ermuntert, sich politisch zu engagieren. Dabei gab es Tandems aus erfahrenen Ratsfrauen und -männern sowie dem politischen Nachwuchs. Der Rat der Stadt Oldenburg ist allerdings insgesamt nicht weiblicher geworden: Nach wie vor reden 19 Frauen im politischen Geschehen der Stadt mit, allerdings haben sich die handelnden Ratsfrauen verändert.

Pari-pari teilen sich vorbildlich bei der SPD, FDP und bei den Grünen Männer und Frauen die Sitze. Bei der SPD ist etwa Sara Rihl eine der neu eingezogenen, aber auch so erfahrene Sozialdemokratinnen wie Germaid Eilers-Dörfler gehören weiter dazu. Ähnlich bei den Grünen: Hier ist etwa Ute Goronczy (Jahrgang 1963) als Newcomerin und Spezialistin für Gesundheitsthemen eingezogen, aber auch Ratsfrau Rita Schilling steht mit ihrer Erfahrung für grüne Politik.

In der CDU bringen es die Frauen auf 27,3 Prozent, also etwas mehr als ein Viertel der Gewählten sind hier weiblich. Darunter jedoch Stimmenabräumerinnen wie Dr. Esther Niewerth-Baumann, die die meisten Stimmen in der ganzen Stadt holte und Petra Averbeck, die für einen Bürgermeisterinnen-Posten gehandelt wird. Mit 50 Prozent Frauenanteil entsendet die FDP eine Frau, und das ist Dr. Christiane Ratjen-Damerau, die die Liberalen schon im Bundestag vertreten hat.

Sitzen im Stadtrat nur Beamte?

Nein, es gab allerdings einmal Zeiten, in denen vor allen Dingen der öffentliche Dienst im Stadtrat vertreten war. Jetzt sind dort etwa ein Fünftel der Gewählten beschäftigt.

Die größte Gruppe stellen die Angestellten (14). Freiberufler und Selbstständige kommen immerhin auf neun Gewählte.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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