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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Junge Diplomaten im Anflug

18.06.2015

Oldenburg „Fortschritt, Bemühungen und Hoffnungen“ ist das Thema der diesjährigen „ Oldenburger Model United Nations“, kurz „Olmun“. Vom 23. bis 26. Juni findet sie in den Weser-Ems-Hallen und unterschiedlichen Veranstaltungsorten in ganz Oldenburg statt.

Das Besondere: Die Veranstaltung wird ausschließlich von Schülern organisiert. „Jeder kann mitmachen, so Esther Eriksen, die in diesem Jahr mit der Öffentlichkeitsarbeit betraut ist. „Voraussetzung sind sehr gute Englischkenntnisse, deshalb bietet sich eine Teilnahme ab der zehnten Klasse an, manchmal auch schon ab der neunten. Je nachdem, wie gut man Englisch kann.“

2001 fand das Planspiel erstmals in Oldenburg statt. Bei den Oldenburg Model United Nations übernehmen die Schüler die Rolle eines Delegierten aus einem Land der Vereinten Nationen. Dabei sollen diese Delegierten die Ansichten der jeweiligen Nation nach bestem Gewissen vertreten. „Das setzt natürlich eine umfangreiche Vorbereitungen voraus“, so Eriksen. Die Schülerin war im vergangenen Jahr selbst als Delegierte auf den verschiedenen Konferenzen und Komitees dabei. Sie vertrat dort die Republik Fidschi.

Der Vorteil für die Schüler, die an der Olmun teilnehmen, liegt auf der Hand.

Die Teilnehmer sollen während der Oldenburg Model United Nations ihre rhetorischen Fähigkeiten und ihr Verhandlungsgeschick verbessern. Außerdem erhalten sie realitätsnahe Einblicke in die internationale Politik und ihre Problemfelder. Das Planspiel und die Konferenzen werden durchgehend auf Englisch abgehalten. Außerdem bietet die Konferenz den Schülern die Möglichkeit, neue, internationale Freundschaften zu knüpfen und andere Kulturen kennenzulernen.

Während der einwöchigen Veranstaltung sind die Gäste aus aller Welt in einer Jugendherberge oder bei Familien untergebracht. „Ich habe zwei Weißrussen zu Gast“, erklärt Esther Eriksen.

Rund 730 Teilnehmer werden in diesem Jahr wieder erwartet. Die Olmun feiert ihr 15-jähriges Bestehen. „Wir haben dieses Jahr viele Schüler aus dem Irak, Iran und Afghanistan zu Gast. Es werden aber auch Teilnehmer aus den USA und Nigeria erwartet.“

Jede Olmun steht unter einem bestimmten Motto. „In diesem Jahr heißt es ,progress, efforts, aspirations’ – also Fortschritt, Bemühungen und Hoffnungen“, erklärt Esther Eriksen. „Zusätzlich wird dann noch kurzfristig ein aktuelles Thema von den Organisatoren festgelegt.“

Auch die verschiedenen Konferenzen beschäftigen sich mit aktuellen Themen des politischen Weltgeschehens. „Es soll ja alles möglichst real sein“, so Eriksen. „Im letzten Jahr gab es sogar ein fiktives Attentat auf eine Konferenz. Die 15 Teilnehmer wurden dann evakuiert. Die Olmun hält auf jeden Fall Überraschungen bereit.“


Infos unter   www.olmun.org 
Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
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