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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Gröönkohl-Äten: Kohl-Regentschaft krönt Politiker-Karrieren

18.01.2012

OLDENBURG Theodor Heuss war zwar nie Kohlkönig. Trotzdem gilt der erste Bundespräsident indirekt als Vater des Kohlessens. Denn Heuss hatte keine Lust, den Einladungen nach Oldenburg zu folgen. Wenn das Völkchen aus dem Nordwesten was von ihm wollte, dann könne es ja nach Bonn in die Hauptstadt kommen. Gesagt, getan. Die Oldenburger packten Kohl, Pinkel und Löffeltrunk ein und veranstalteten ihr erstes Fest. Da es auch einen Kohlkönig brauchte, wurde Heuss’ Ministerialdirektor Hans Bott ausgeguckt.

Fortan allerdings waren es zumeist gestandene Bundesminister, die das Kohlvolk für ein Jahr regierten. Auch Top-Politiker aus Niedersachsen und einige Parteivorsitzende vervollständigen die illustre Liste. Seit Helmut Schmidt gilt übrigens: Ein Kanzler muss auch mal König gewesen sein.

Nicht nur deshalb gilt das Essen als bedeutend für die Stadt. Denn: Oldenburger Politik, Wirtschaft und Verwaltung trifft sich mit den Entscheidern in der Hauptstadt. Und das dürfte dem einen oder anderen Projekt in Oldenburg durchaus Rückenwind gegeben haben.

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Hier lesen Sie alle Könige in der Übersicht:

2012 Günther Oettinger, EU-Kommissar

2011 Philipp Rösler, Gesundheitsminister (später während seiner Amtszeit Wirtschaftsminister und Vizekanzler)

2010 Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Verteidigungsminister

2009 Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung

2008 Frank-Walter Steinmeier, Vizekanzler und Bundesaußenminister

2007 Ole von Beust, Erster Bürgermeister von Hamburg

2006 Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen Kommission, zuständig für Unternehmen und Industrie

2005 Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen

2004 Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

2003 Guido Westerwelle, FDP-Vorsitzender

2002 Sigmar Gabriel, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen

2001 Angela Merkel, CDU-Bundesvorsitzende

2000 Michaele Schreyer, Mitglied der Europäischen Kommission

1999 Otto Schily, Bundesminister des Innern

1998 Jürgen Rüttgers, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie

1997 Klaus Töpfer, Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau

1996 Joschka Fischer, Vorstandssprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

1995 Rudolf Scharping, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

1994 Klaus Kinkel, Außenminister

1993 Karl-Heinz Funke, Niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

1992 Gerhard Schröder, Ministerpräsident von Niedersachsen

1991 ausgefallen (Golf-Krieg)

1990 Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages

1989 Ignaz Kiechle, Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

1988 Walter Hirche, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Technologie und Verkehr

1987 Norbert Blüm, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung

1986 Oscar Schneider, Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau

1985 Hans-Dietrich Genscher, Außenminister

1984 Helmut Kohl, Bundeskanzler

1983 Ernst Albrecht, Ministerpräsident von Niedersachsen

1982 Annemarie Renger, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

1981 Gerhart Baum, Bundesinnenminister

1980 Werner Remmers, Niedersächsischer Kultusminister

1979 Ernst Benda, Präsident des Bundesverfassungsgerichts

1978 Helmut Schmidt, Bundeskanzler

1977 Hans Matthöfer, Bundesminister für Forschung und Technologie

1976 Hans Apel, Bundesfinanzminister

1975 Rötger Groß Niedersächsischer Minister des Innern

1974 Lauritz Lauritzen, Bundesverkehrsminister

1973 Walter Arendt, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung

1972 Kai-Uwe von Hassel, Präsident des Deutschen Bundestages

1971 Hans Leussink, Bundesminister für Bildung und Wissenschaft

1970 Georg Leber, Bundesverkehrsminister

1969 Kurt Partzsch, Niedersächsischer Minister für Soziales

1968 Walter Grund, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium

1967 Karl Möller, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft und Verkehr

1966 Carlo Schmid, Vizepräsident des Deutschen Bundestages

1965 Erich Mende, Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen

1964 Eugen-Ludwig Gerstenmaier, Präsident des Deutschen Bundestages

1963 Heinz-Maria Oeftering, Erster Präsident der Deutschen Bundesbahn

1962 ausgefallen (Hochwasserkatastrophe)

1961 Gerhard Schröder, Bundesinnenminister

1960 Josef Rust, Staatssekretär a. D.

1959 Heinrich Hellwege, Ministerpräsident von Niedersachsen

1958 Theodor Blank, Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung

1957 Hans-Joachim von Merkatz, Bundesjustizminister

1956 Hans Bott, Ministerialdirektor im Bundespräsidialamt

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