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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Kreative Requisiten bei Planspiel

24.06.2015

Oldenburg Bunte Fähnchen verschiedener Nationen schmücken die einzelnen Tische in der Kongresshalle in den Weser-Ems-Hallen. Auf jedem liegen Ausgaben des „Daily Diplomat“, der offiziellen Tageszeitung des Planspiels „Olmun“. Alles ist vorbereitet für die große Eröffnungsveranstaltung am Dienstagmittag, wenn das Planspiel „Oldenburg Model United Nations“, kurz Olmun, beginnt.

Vor 70 Jahren, am 26. Juni 1945, gründeten sich die Vereinten Nationen. 51 Staaten unterzeichneten damals die Charta. Das ausschließlich von Schülern organisierte Planspiel, für das jährlich mehr als 700 Teilnehmer aus aller Welt nach Oldenburg kommen, steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Fortschritt, Bemühungen und Hoffnungen“. Gleichzeitig feiert es sein 15-jähriges Bestehen. Gäste aus insgesamt 15 Nationen, unter anderem aus dem Irak, Nigeria und den USA, sind bis zum Veranstaltungsende am 26. Juni in Oldenburg zu Gast.

Alles auf Englisch

Für sie alle hieß es „Welcome and Moin“ wie der „Daily Diplomat“ seine erste Seite betitelte, auf der er auch erklärte, dass „Moin“ ein verbreiteter Gruß im Norden ist, den man getrost zu jeder Tageszeit verwenden kann. Drei Gastredner hielten am Dienstag vor dem sogenannten Inneren Zirkel sowie den jungen Diplomaten der Mitgliedsländer die Eröffnungsreden, auf Englisch, versteht sich. Das ist die Konferenzsprache – wie bei den Vereinten Nationen auch. „Deshalb sollten Teilnehmer auch mindestens die neunte oder zehnte Klasse besuchen. Gute Englischkenntnisse sind Hauptvoraussetzung für die Teilnahme an der Olmun“, erklärt Esther Eriksen, die das Amt „Chief of Public Relations“ innehat, also für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Die Olmun ist ein Platz für Debatten über das politische Weltgeschehen. Wie beim Original stehen Themen wie Klimawandel, Terrorismus, Abfallwirtschaft und Waffenausfuhren auf der Tagesordnung der einzelnen Konferenzen. Sie ist aber auch ein Ort, um Freundschaften zu schließen, andere Kulturen kennenzulernen und sich auszutauschen.

Pünktlich und schick

Für die Konferenzen und Versammlungen bestehen strenge Kleidungsvorschriften. Anzug, Kostüm und Krawatte auf dem Podium sind Pflicht. „Es ist schon lustig zu sehen, wenn während der Olmun die Innenstadt voll ist mit Schülern, die so schick angezogen sind“, so Esther Eriksen. Auch auf Pünktlichkeit wird viel Wert gelegt. Wer gegen die Regeln verstößt, wird bestraft. Dafür lassen sich die Organisatoren kreative Maßnahmen einfallen. Die Teilnehmer müssen dann beispielsweise während der Pausen singen.

Kreativ sind die jungen Diplomaten auch, wenn es darum geht, das ihnen zugeteilte Land würdig zu vertreten. Landestypische Kopfbedeckungen und Requisiten findet man während der Versammlungen auf den Tischen.


Infos unter   www. olmun.org 
Julia Zube Volontärin / NWZ-Redaktion
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