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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Kritik an Netz-Bewerbung der Olegeno

13.01.2014

Oldenburg Die Oldenburger Energie-Genossenschaft (Olegeno) würde die Leitstelle für die Oldenburger Strom- und Gasnetze nach Hagen in den Teutoburger Wald verlegen, wenn sie den Zuschlag für den Betrieb bekommen würde. Dort ist der Sitz des technischen Partners Teutoburger Energie-Netzwerk (TEN). In Oldenburg würde dann nur eine Servicestelle mit vier bis acht eigenen Mitarbeitern verbleiben. Zudem sollen Subunternehmer in Oldenburg tätig werden, wenn es zu Störungen kommt. Ein Kommunikationsmanager soll den Informationsfluss zwischen Hagen und Oldenburg sicherstellen.

Diese Details aus der Bewerbung der Olegeno finden sich in einem der NWZ  vorliegenden Antrag für die an diesem Montag tagende Mitgliederversammlung der Grünen, die um 20 Uhr im Parteibüro am Friedensplatz beginnt. Der Antrag stammt vom Ratsherrn Kurt Bernhardt – und soll Partei und Fraktion davon überzeugen, einer Vergabe der Netzkonzession an die EWE zuzustimmen. Denn die, so heißt es unter anderem in dem Antrag, habe neben einer eigenen Netzleitstelle mehrere hundert Mitarbeiter und zwei Bezirksmeistereien in Oldenburg, die für das Funktionieren der Netzte sorgten.

Bislang hatte sich die Ratsfraktion der Grünen in der Vergabefrage noch nicht festgelegt, wohl aber die vom Gutachterbüro Rödl & Partner vorgelegte Entscheidungsgrundlage angezweifelt, die klar für die EWE spricht. Darin war der Olegeno die Eignung für den Netzbetrieb abgesprochen worden, unter anderem weil es keine belastbaren Informationen über die Finanzierung des Netzkaufs enthalte (NWZ  berichtete).

Fraktionssprecherin Alexandra Reith hat in ihrem Antrag für die Mitgliederversammlung den kritischen Kurs bekräftigt. Ihrer Ansicht nach sollten Rödl & Partner vor einer Vergabe die Gründe für jede einzelne Punktvergabe an die Bewerber vollständig und detailliert ausführen und Verweise auf die jeweiligen Seitenzahlen der Bewerbung nennen. Der Rat sollte einen entsprechenden Auftrag vergeben. Wenn die Unterlagen vorliegen, sollten die Ratsmitglieder nochmals 14 Tage Zeit haben, um die Bewerbungen gründlich zu sichten. Erst danach sollte eine Entscheidung zwischen den Bewerbern fallen.

Die Grünen wollen an diesem Montag (20 Uhr) den Kurs der Fraktion festlegen. Am 29. Januar kommt der Finanzausschuss des Stadtrats zusammen, um über die Netzvergabe zu beraten. SPD und CDU/FW-BFO haben sich bereits für die EWE ausgesprochen, eine Entscheidung im Dezember wurde aber auf Wunsch der Grünen vertagt.

Thorsten Kuchta stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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