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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Kritik an Schützenweg-Plänen

16.10.2020
Betrifft: „639 Unterschriften gegen Bauprojekt“ und Kommentar „Als Chance begreifen“ von Thomas Husmann (NWZ vom 10. Oktober)

Was inhaltlich medienkonform als so ausgewogen mit ‘für und wider’ formuliert ist, läuft aber auf einen konkreten Appell hinaus. An diejenigen, die mit ihrer Unterschrift für ein „Nein“ des vorgestellten „Linden-Projektes“ stehen: „Seid nicht dumm oder egoistisch und versperrt nicht der Stadt Oldenburg und der Mehrheit ihrer Bürger den Weg zu einer goldenen Entwicklung. Seht Ihr denn nicht die Perspektiven?“ Ein solcher Kommentar fließt leicht aus der Feder wenn man nicht selber betroffen ist. Stellt sich die NWZ an die Seite des Dreigestirns „Investor – Diakonie – Stadt Oldenburg“?

Was die Diakonie geritten hat, dieses Grundstück herzugeben, erschließt sich mir immer noch nicht. (...) Wenn verkaufen – dann an die Stadt Oldenburg zur Erweiterung der Grünflächen des Botanischen Garten. Das täte Oldenburg gut. Aber mit „Grün“-Erhaltung/-Ausbau hat’s unsere Stadt ja nicht so: Mit der Flickenteppich-Bebauung des Fliegerhorstes wurde die Chance für die Anlage eines großzügigen Volks- bzw. Bürgerparks vertan (...).

Warum muss die Bausubstanz (...) komplett weggerissen werden? Das Verwaltungsgebäude mit der Küche macht keinen schlechten Eindruck, die (...) Wohntrakts für die Senioren wirken modern, hell und freundlich (...). Für den Investor und die Vertreter der Stadt Oldenburg sind die Vorteile eindeutig: ein Sahne-Projekt, das viel, viel Geld einbringt. Für die Stadt Oldenburg ein nachhaltiger Geldregen aus Grundsteuer, wofür sie keinen Finger krumm machen muss. Im Konzert verbreitet das „Dreigestirn“ das Märchen, dass sich für die Viertelbewohner mehr Vor- als Nachteile auftun. (...)

Wolfgang Hullmann per E-Mail

Es ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis, Herrn Husmann zu seinem gelungenen Kommentar bezüglich der Baumaßnahmen am Schützenweg zu gratulieren. Endlich ist einmal jemand bereit, deutlich zu sagen, wie unnütz ein Regenrückhaltebecken in Zeiten des Klimawandels tatsächlich ist. Gerade in einem starkregengefährdeten Gebiet wie diesem kann es im Ernstfall die Regenmengen ohnehin nicht aufnehmen.

In den Trockenperioden fristet es ein trauriges Dasein als trübes Überbleibsel. Da ist es doch besser, man macht einen Betondeckel drauf, baut ein hohes Haus und füllt es mit prallem Leben. (...)

Verdichtung ist angesagt, nicht kleckern, sondern klotzen. Da kann man sich auf Gefühlsduselei nicht einlassen. Wer Natur will, kann ja in den Botanischen Garten gehen. Apropos neue Zuwegung zum Botanischen Garten. Gibt es da schon Informationen? Ist an eine Untertunnelung der Autobahn gedacht? Ich fände auch eine Ampelregelung interessant. Das macht dann die unmittelbare Lage an Auto- und Eisenbahn zusätzlich begehrlich. Auch für die Anwohner (...) ergeben sich große Chancen (...). Profitieren sie doch seit Jahren davon, dass sie bei geschlossenen Schranken von Motorgeräuschen und lauten Stereoanlagen aus ihrer Langeweile gerissen werden. (...)

Kritisch zu hinterfragen ist allerdings, warum man seinerzeit die Grundschule so ausgerichtet hat, dass der Schulhof unmittelbar an den Schützenweg grenzt. Aber es ist ja nicht bewiesen, dass Lärm und Autoabgase sich wirklich schädlich auswirken. Vieles wächst sich ja einfach aus. Und dafür, dass die Kinder heil durch den Straßenverkehr in die Schule kommen, sind schließlich die Eltern zuständig. Das ist eben Teil des Großstadtflairs. (...)

Thomas Glauche Oldenburg

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