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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Lautsprecher für Gleichberechtigung

09.03.2013

Oldenburg Mehr als Brot, Rosen und Luftballons: Rund um den Internationalen Frauentag am Freitag fanden verschiedene Aktionen statt. Mit Frauenprotestliedern wie zum Beispiel „Brot und Rosen“ verschafften sich die Veranstalterinnen vom Frauenforum Oldenburg mitten in der Fußgängerzone Gehör. Mehrere Dutzend lilafarbene Luftballons – mit dem symbolischen Zeichen für Frau – wurden an Passanten verteilt. Einen Ballon ließ sich auch die 25-jährige Linda Sewzyk geben: „Ich finde es gut, dass dieser Tag so öffentlich begangen wird.“

Mitsingen erlaubt

Genau darum sei es den Organisatorinnen gegangen, berichtet Helga Fischer vom Frauenforum: „Wir wollten keinen Infostand aufstellen, sondern uns einfach mitten im Geschehen positionieren. So kommt man mit den Leuten schneller ins Gespräch – und schafft Aufmerksamkeit.“ Wer mitsingen wolle, der könne gerne miteinstimmen. Bei der Auswahl der Lieder habe man darauf geachtet, neben Klassikern auch Lieder der modernen Frauenbewegung zu singen, erklärt Margrit Welzel vom Frauenforum. Das Frauenforum ist ein Zusammenschluss von mehreren Frauenorganisationen, nähere Informationen gibt es beim Oldenburger Frauenbüro.

Im Anschluss veranstaltete das Referat Frauenpolitik der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bezirksverband Weser-Ems, eine Demonstration zum Internationalen Frauentag. Der Marsch mit rund 30 Frauen begann auf dem Bahnhofsvorplatz und endete bei einer Kundgebung neben der Lambertikirche.

„Wir wollen mehr Frauen in Führungspositionen und Entscheidungsgremien“, forderte Wencke Hlynsdottir vom Referat Frauenpolitik der GEW Niedersachsen per Lautsprecher. Sie führte weiter aus: „Wir wollen die gläserne Decke zu Chefetagen färben, um sie erkenntlich zu machen und dann zu durchbrechen.“

DGB-Vorsitzende Petra Tiesmeyer betonte, wie wichtig die eigene Existenzsicherung für Frauen sei, da sie besonders häufig von Altersarmut betroffen seien.

Gegenseitige Hilfe

„Warum ist es noch nicht selbstverständlich, dass die jungen Väter zu Hause bleiben?“, fragte sie und regte an, dass Frauen sich gegenseitig noch mehr unterstützen sollten. Astrid Müller, Referat Frauenpolitik der GEW Weser-Ems, forderte unter anderem eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Evelyn Eveslage Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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