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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Lernen über Ländergrenzen hinweg

22.07.2017

Oldenburg In Krasnodar (Russland) hat die 14. Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz getagt. Über 600 Vertreter deutscher und russischer Kommunen, von Wirtschaft und Bürgerorganisationen kamen in den Süden Russlands. Mit dabei waren die Hatter Helmut Hinrichs und Siegfried Dose von der Gesellschaft Deutschland-Russland/Dagestan, Marianne Vieler-Bargfeldt (Gemeinde Hatten) sowie Steffen Trawinski von der Stadt Oldenburg und Dragos Pancescu vom Kreistag des Landkreises Wesermarsch.

Ein besonderer Fokus lag auf der Fifa-Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Sport gilt als Möglichkeit, mit Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten. Am Rande der Tagung traf sich die Delegation unter anderem mit dem Vize-Bürgermeister Machatschkalas, Alkhasov Zapir Mukhtarovich.

Über Teilhabe von Menschen mit geistigen Behinderungen am Beispiel der Städtepartnerschaft Oldenburg/Hatten und Machatschkala berichteten der Aufsichtsratsvorsitzende der Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg (GWO), Helmut Hinrichs und die Vorsitzende der Organisation zur Förderung von Menschen mit Behinderungen „Leben ohne Tränen“, Aishat Gamzaeva aus Machatschkala. Gamzaeva berichtete von der Planung eines Cafés an der Universität in Anlehnung an das Oldenburger Café Kurswechsel, die Einrichtung einer Wohnung für Invaliden, die Bereitstellung eines Grundstücks zum Bau einer Behindertenwerkstatt sowie die Bereitstellung staatlicher Mittel für die Beratung betroffener Familien.

Helmut Hinrichs und Aishat Gamzaeva resümierten, dass die fünfjährige Zusammenarbeit Früchte zum Wohle von Menschen mit geistigen Behinderungen in Machatschkala getragen habe und fortgesetzt werden solle.

Nächstes Ziel der Zusammenarbeit soll die Hospitation von Fachkräften aus Machatschkala in Oldenburg und Hatten sein. Machatschkala ist eine Hafenstadt mit rund 575 000 Einwohnern an der Westküste des Kaspischen Meeres. Sie ist Hauptstadt der Republik Dagestan. 1989 wurde in Oldenburg die Urkunde zwischen Machatschkala und Oldenburg unterzeichnet. Diesem Vertrag hat sich die Gemeinde Hatten angeschlossen. Anschläge und Gewalt machen Besuche gefährlich. Das Auswärtige Amt rät deshalb seit langem von Reisen nach Machatschkala ab.

Hinrichs und die Vorsitzende der Organisation „Leben ohne Tränen“ hatten erstmals im November 2012 gemeinsam mit dem GWO-Vorstand Gerhard Wessels auf einer deutsch-russischen Initiativkonferenz zum Thema „Für die Rechte von Menschen mit geistigen Behinderungen“ in der nordrussischen Stadt Pskov zusammengefunden und pflegen seit dieser Zeit einen regen Informationsaustausch.

Beim Besuch einer russischen Delegation in Oldenburg 2015 wurden unter anderem die Werkstätten in Oldenburg und Sandkrug besichtigt. Unter anderem das KaDeWe (Kaufhaus der Werkstätten), das Café Kurswechsel in der VHS und die Kantine Machbar in der Agentur für Arbeit – hier können Menschen mit Behinderungen arbeiten – waren damals auf großes Interesse gestoßen.

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