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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Kongress: Medizin reicht der Zukunft die Hand

13.08.2016

Oldenburg „160 Jahre Lebenszeit – Schaffen wir das?“ „Unsterblichkeit – Werden 6000 Jahre eventuell langweilig?“ Was ist die Grenze des Machbaren? Und inwieweit können wir die Grenzen verschieben?

„MediKonOne“ bietet eine Mischung aus Science-Fiction-Veranstaltung und medizinischem Kongress. Autoren lesen aus ihren fantastischen Romanen. Medizin, Science-Fiction und Ethik treffen in einer Podiumsdiskussion aufeinander. Es wird ein rundum buntes Programm für Kenner und Interessierte geben, die einmal mehr die „Zukunftsmusik“ der Medizin hören möchten. Sogar ein Blick in den Hybrid-OP wird geboten, indem die millimetergenaue Arbeit eines Roboters zu bestaunen ist.

Ralf Boldt, Organisator und Vorstandsmitglied des Science Fiction Clubs, erhofft sich, die Neugier der Besucher zu wecken und zu Diskussionen anzuregen. Der Science Fiction Club ist im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe erstmals zu Gast im Nordwesten und kooperiert bei MediKonOne mit dem Klinikum Oldenburg.

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Wie sieht Pflege im Jahre 2020 aus, wo in der Gegenwart schon starker Mangel an Pflegepersonal besteht? Pflegepersonal und medizinische Versorgung wird in der Zukunft gebraucht, wie wohl nie zuvor. Menschen werden immer älter. Doch sind Menschen überhaupt dazu geschaffen, 160 Jahre alt zu werden oder gar unsterblich zu sein? Das sind Fragen, mit denen sich die Medizin der Zukunft intensiv beschäftigt.

Dinge, die heute zu Routineeingriffen gehören, waren vor 20 Jahren noch undenkbar. Wer hätte sich vorstellen können, dass für Eingriffe innerhalb der Herzchirurgie teilweise nicht einmal mehr Operationen notwendig sind? Für Dr. Ulf Günther, Spezialist für Anästhesie am Klinikum Oldenburg, steht fest: „Die nächsten Jahre werden Zukunftsmusik.“

Dabei lassen sich aber auch Erfahrungswerte, die in eine Sackgasse führen, nicht vermeiden. Künstliche Hüftgelenke können noch immer nicht durch einen Roboter eingesetzt werden. Da bleibt menschliches Fingerspitzengefühl gefragt. Nur muss heutzutage ein Arzt nicht mal mehr am Ort sein, um zu behandeln. Stichwort: Telemedizin. Schon heute ist es möglich, dass Patienten, denen gerade kein Arzt zur Verfügung steht – beispielsweise auf Bohrinseln – geholfen werden kann. Sie werden via Kameras beraten und auf Distanz wird entschieden, ob ein Arzt geschickt werden muss. Welche Formen die Telemedizin noch annehmen kann, lässt den Raum für Spekulationen offen. Das Klinikum Oldenburg blickt auf eine lange Geschichte zurück. 230 Jahre.

Sicherlich auch, weil es schon immer den Blick in die Zukunft gewagt habe. Martina Heyen, Schirmherrin der Veranstaltung und Verwaltungsdirektorin des Klinikums, weiß, dass Zukunftsvisionen immer auch ein finanzielles Risiko mit sich führen. Investitionen zu tätigen – das sei immer auch ein Spagat zwischen dem medizinisch Sinnvollem und dem medizinisch Machbaren. Für Heyen steht fest, dass wenn Politiker vermehrt die Zukunftsvisionen in der Medizin unterstützen würden und finanzielle Mittel zur Verfügung stünden, die Medizin sich noch schneller entwickeln könnte. Wie sagte Altkanzler Helmut Schmidt? – „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“

Und genau das macht das Klinikum Oldenburg. „Wir gehen mit Visionen zum Arzt“, sagt Heyen mit einem zwinkernden Auge. Und Anästhesist Günther scheint da sehr optimistisch: „Die Zukunft wird schon heute gemacht. Darauf können wir uns freuen.“

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