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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Nachsitzen in der Sommerpause nötig

09.07.2015

Oldenburg Das Schulamt muss nachsitzen: Nach wie vor gibt es keine Einigung mit den Schulen über die künftige Gestaltung ihrer Budgets. Bisher stehen rund 485 000 Euro zur Verfügung, die nach einem Verteilungsschlüssel von den Schulen eigenständig verwaltet werden, um den laufenden Betrieb – zum Beispiel Kopierkosten und Unterrichtsmaterialien – sowie kleinere Anschaffungen oder Reparaturen zu finanzieren. Die Stadtverwaltung hat dem Schulausschuss nun einen Beschlussvorschlag für ein neues Berechnungsmodell vorgelegt, das die Gesamtsumme zwar erhöht (auf 525 000 Euro), vor allem für die Oberschulen aber Einbußen mit sich bringt.

Dieses Modell hatte die Stadt bereits im Jahr 2014 entwickelt, konnte die unterschiedlichen Schulformen davon aber nicht überzeugen. Auch bei einem erneuten „Klärungsgespräch“ im vorigen Monat habe man keinen Kompromiss finden können, berichtete die Verwaltung.

Das Modell umfasst folgende Eckpunkte:  Pauschale je Schüler von 24 Euro für Grundschulen sowie 30 Euro für Schulen des Sekundarbereiches und 104 Euro für Förderschulen;
  Grundsockel von 500 Euro für jede Grundschule;
  Zuschlag pro Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf an Regelschulen in Höhe von 85 Euro;
  Zuschlag von jeweils 500 Euro für Sprachlernklassen.

Zu den Verlierern bei diesem Modell würden die Oberschulen Eversten (minus 41,6 Prozent), Ofenerdiek (minus 23 Prozent) und Osternburg (minus 7,5 Prozent) zählen. Die Verwaltung begründet das damit, dass sie durch die Fusion der ihnen zugrundeliegenden zwei Schulen (Haupt- und Realschule) bisher einen doppelten Sockelbetrag erhalten. „Da ist eine deutliche Schieflage entstanden“, so Dezernentin Dagmar Sachse.

Die Oberschulen halten – ebenso wie die Grundschulen – die Zuweisungen nach neuem Modell für nicht auskömmlich. Die Grundschulen pochen bei den Pauschalen auf eine Gleichbehandlung mit den Schulen im Sekundarbereich.

Im Schulausschuss am Dienstag zeigten Grüne und Linke Verständnis für die Argumente der Grundschulen. Auch die CDU tendiert laut Fraktionschef Olaf Klaukien „in Richtung Gleichbehandlung“. Die SPD hingegen kann sich dem Modell der Verwaltung anschließen: „Wir haben viele Sympathien für den Beschlussvorschlag“, so Ratsfrau Gesine Multhaupt. Die Verwaltung soll nun die Sommerpause nutzen, um die Anregungen aufzugreifen.

Die Verwaltung hatte für eine kurzfristige Umsetzung geworben, „weil der bisher eingefrorene Betrag eine erhebliche Härte für manche Schule darstellt“ , sagte Sachse. Als Beispiel verwies sie auf die wachsende IGS Kreyenbrück, deren Schülerzahl sich jährlich erhöht – bei aktuell gleichbleibenden Budget.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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