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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Ratssitzung: Neuer Ratsherr zunächst nur auf der Durchreise

22.06.2010

OLDENBURG Zur ersten Ratssitzung seiner späten Politik-Karriere hatte Willi Bölts (58) am Montagabend noch in der Gruppe FDP/WFO Platz genommen. Nach der Sitzung zog er weiter und machte mit seinem Kurzzeit-Kollegen Manfred Drieling einen eigenen Betrieb auf. Der BFO-Mann war zum Einstieg auf der Durchreise.

Mit dem Montagswechsel werden die Verhältnisse im Rat noch komplizierter – und der 69 Jahre alte Drieling hat seinen Teil dazu beigetragen. Der einstige Christdemokrat verkrachte sich vor der Wahl von 2006 mit seinem Stadtbezirksverband, schloss sich mit dem schon fünf Jahre zuvor von der CDU geflüchteten Franz Norrenbrock von der BFO zusammen, zog mit ihm und Neuling Rainer Zemke als dreiköpfige Fraktion für die Wählergemeinschaft in den Rat und bildete dort mit der gleichstarken FDP eine Gruppe.

Das Dreier-Bündnis hielt nicht lang. Die BFO-Truppe zerstritt sich mit der Basis, nannte sich fortan im Rat WFO und mischte außerhalb kurzzeitig (wie auch die Konkurrenz BFO) bei den Freien Wählern mit. Auch dabei blieb es nicht. Zemke marschierte ab zur CDU – und von dort direkt aus dem Rat, nachdem er sich öffentlich mit einem Parteifreund geprügelt hatte.

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Nach dem Kommunalrecht besetzt beim Ausscheiden eines Ratsmitgliedes den frei werdenden Platz die Liste, für die der oder die Scheidende einst in den Rat gezogen war. Das war im Fall Zemke die BFO, die mittlerweile zu den Freien Wählern gehört und unter FW/BFO firmiert.

So kam Bölts in den Rat und hätte dort einen Solopart spielen müssen. Doch nach der gestrigen Sitzung überreichte die BFO Oberbürgermeister Gerd Schwandner die Erklärung über die Bildung der neuen BFO-Fraktion.

„Wir gehen unseren Weg“, sagte BFO-Vorsitzender Ingo Splittgerber zur NWZ , „und wir würden das vor den Kommunalwahlen nur ungern unter anderer Flagge tun“. Dass die Fraktion erst nach der Sitzung aus der Taufe gehoben wurde, begründete er damit, dass man vor der Sommerpause nicht die Ausschüsse habe neu besetzen wollen.

Michael Exner Autor
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