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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Zeitplan fürs Oldenburger Stadtmuseum verrutscht

05.10.2019

Oldenburg Der Zeitplan für den Neubau des Stadtmuseums lässt sich nicht mehr halten.

Der Abriss des Anbaus, an dessen Stelle der Neubau entsteht, war für Ende 2020 geplant. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Ursprünglich war vorgesehen, dass der Neubau dann im Jahr 2022 abgeschlossen ist.

Nun soll der Abbruch erst bis zum ersten Quartal 2021 erfolgen. Die Eröffnung des Stadtmuseums sei – Stand heute – für Frühjahr 2023 geplant.

Twist in der Führung

Den Zeitplan verzögert hat unter anderem der Weggang der Amtsleiterin für Museen, Sammlungen und Kunsthäuser der Stadt, Nicole Deufel, und des Stadtmuseumsleiters Andreas von Seggern.

Nicole Deufel hatte im Juli ihren Wechsel zur Volkshochschule in Aalen (Baden-Württemberg) angekündigt. Andreas von Seggern hat Anfang Juli als Leiter des Getreuen- und Bismarckmuseums und als stellvertretender Leiter des Schlossmuseums in Jever begonnen. Hintergrund der Kündigungen waren erhebliche Reibereien zwischen den beiden Führungskräften.

Die Stelle von Nicole Deufel entfällt im Zuge einer Organisationsreform innerhalb der Stadtverwaltung. Das Amt für Museen wurde mit Wirkung zum 1. Oktober dem Amt für Kultur und Sport unter Amtsleiterin Christiane Cordes zugeschlagen.

Für die Nachfolge des Museumschefs sind nach Angaben der Stadtverwaltung mehr als 60 Bewerbungen eingegangen. In den nächsten Wochen sollen Gespräche mit geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten geführt werden. Ob die Stelle bereits zum Jahreswechsel besetzt werden kann, gilt als fraglich.

Inhaltliche Fragen offen

Bei einem Architektenwettbewerb war Anfang des Jahres die Architektengruppe GME aus Achim als Sieger gekürt worden. Bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Museums gibt es allerdings noch eine Reihe von offenen Fragen.

Das sogenannte Feinkonzept, das Antworten liefern soll, ist – entgegen der ursprünglichen Planung – noch nicht vergeben. Der Auftrag soll europaweit ausgeschrieben werden, „wir stehen da nicht unter Zeitdruck“, sagte ein Sprecher der Verwaltung.

Der Förderverein des Stadtmuseums kündigt derweil für November eine Diskussionsveranstaltung zum Neubau an. Eingeladen werden sollen Referenten, die ihre Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten in anderen Städten vorstellen. Ziel dieser Veranstaltung sei es auch, die Pläne für den Neubau in Oldenburg voranzubringen und im Gespräch zu halten, wie Vorsitzende Inge von Danckelman formulierte.

Das neue Museum soll den dringend benötigten Raum für eine Darstellung der Oldenburger Stadtgeschichte liefern. Zudem wird der Bereich Museumspädagogik ausgebaut.

Die Kosten für den Neubau sind mit 17 Millionen Euro veranschlagt. 8,5 Millionen Euro werden als Zuschuss vom Bund erwartet.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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