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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Wo Stadt und Land anders wählen

26.09.2017

Oldenburg /Ammerland Das Ammerland und Oldenburg trennen zwar nicht Welten. Aber an der Wahlurne sind die Unterschiede dann doch messbar. Das hat sich am Wahlsonntag wieder gezeigt.

 Die SPD

Lediglich bei der SPD fallen die Unterschiede minimal aus. Im Wahlkreis kam sie auf 26,05 Prozent der Zweitstimmen. In der Stadt fiel das Ergebnis 0,4 Prozentpunkte schlechter aus, im Ammerland 0,5 Prozentpunkte besser. Die rote Hochburg liegt in Apen, wo die SPD auf 31,62 Prozent kam, ihr schlechtestes Ergebnis (24,76 Prozent) fuhr sie in Bad Zwischenahn ein.

 Die CDU

Ganz anders das Bild bei der CDU. In allen Ammerland-Gemeinden lag sie deutlich über dem Wahlkreis-Ergebnis von 30,58 Prozent. In der Hochburg Westerstede kam sie auf 37,62 Prozent – das sind elfeinhalb Prozent mehr als in der Stadt Oldenburg. Gleichwohl war sie dort mit 26,95 Prozent noch deutlich vor der SPD.

 Die Grünen

Nicht sonderlich zufrieden werden die Grünen sein. Vor allem, da es Peter Meiwald nicht wieder in den Bundestag schaffte. Das lag aber mehr an der Listenplatzierung als am Wahlverhalten. 15,14 Prozent holten die Grünen in der Stadt. Im Landkreis waren es im Schnitt gut 6,2 Prozent weniger. In Apen kamen sie gerade mal auf 7,09 Prozent. Außerhalb Oldenburgs waren sie nur in Rastede (10,04) zweistellig.

 Die Linken

Auch bei der Linken gibt es ein großes Stadt-Land-Gefälle. 11,58 Prozent gab es in Oldenburg, nur etwas mehr als die Hälfte im Ammerland. Am schlechtesten schnitten sie in Westerstede ab (5,86). In Apen holten sie mit eher bescheidenen 6,89 Prozent noch ihr bestes Ergebnis.

 Die FDP

Umgekehrt die Situation bei der FDP: Ohne die Stadt Oldenburg hätte es im Wahlkreis klar zu Platz drei gereicht. 11,52 Prozent waren es kreisweit. Mal abgesehen von Apen, wo mit 8,76 Prozent auch das schlechteste Einzelergebnis erzielt wurde, waren die Liberalen in allen Ammerland-Orten zweistellig. In Bad Zwischenahn reichte es sogar zu stattlichen 13,2 Prozent.

 Die AfD

Für die AfD reichte es im Wahlkreis zwar überall zum Überspringen der (virtuellen) Fünf-Prozent-Hürde. Aber mit insgesamt 7,23 Prozent reichte es für die rechte Partei nur zum letzten Platz unter den neuen Bundestagsparteien. Zweistellig punkten konnten sie in keinem Ort. Am schlechtesten schnitten sie in der Stadt Oldenburg ab (6,69 Prozent). Im Ammerland lagen sie im Schnitt unter acht Prozent, ihr Top-Ergebnis holten sie in Apen (9,52).

 Erststimmen

10 636 Stimmen Vorsprung hatte Dennis Rohde (SPD) am Ende auf Stephan Albani (CDU). Letzterer lag nur in Bad Zwischenahn und Westerstede vor seinem Kontrahenten. In Apen bekam Rohde hingegen sogar zwölf Prozentpunkte. Letztlich aber holte er seinen Sieg in Oldenburg. Dort lag er zehn Prozent und 9606 Stimmen vor Albani. Im Ammerland betrug der Abstand nur 757 Stimmen.

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