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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Neues Vitalbad statt Freibad Flötenteich

26.10.2017

Oldenburg Die Bäderlandschaft in der Stadt muss sich verändern – und das ist verbunden mit dem Neubau eines Vitalbades am Flötenteich. Diese zukunftsweisende Maßnahme könnte allerdings zu Lasten des dortigen Freibades sowie des Stadtteilbades in Eversten gehen.

Das zumindest hat das Hamburger Planungsbüro Profund Consult festgestellt, das im Auftrag der Stadtverwaltung das hiesige Bäderangebot analysiert und den finanziellen Aufwand für fünf verschiedene Maßnahmen (siehe Kasten) berechnet hat.

Die Ideen, über die die Ratsmitglieder vorab informiert wurden, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, möchte die Verwaltung mit den politischen und gesellschaftlich relevanten Gruppen der Stadt weiterentwickeln. Am Ende muss der Rat über die Konzepte befinden. Einen Zeitplan gebe es nicht.

Kernpunkt ist der Neubau eines Gesundheits- und Vitalbades im Stadtnorden, der sowohl die gewachsenen Bedürfnisse der alternden Gesellschaft berücksichtigt, aber auch den Schwimmunterricht der Schulen und das Training der Sportschwimmer.

Insgesamt will die Verwaltung rund 17 Millionen Euro in den kommenden Jahren in den Neubau am Flötenteich sowie in die Unterhaltung der vorhandenen Bäder stecken.

Die Einrichtungen in Eversten und Kreyenbrück stammen aus den siebziger Jahren, der Sanierungsbedarf ist enorm. Im Moment liegt er bei über 3,5 Millionen Euro pro Bad und müsste aus laufenden Mitteln bezahlt werden. Fakt ist: „Allein durch diese Maßnahmen werden die Bäder nicht attraktiver“, sagt Paul Oppermann, Geschäftsführer von Profund Consult.

Die Bestandsanalyse sieht den Bedarf von Schulen, Vereinen und Einwohnern weitgehend gedeckt. Dauerhafte Investitionen im Olantis sollen den „Status als Flaggschiff“ sichern, so Oppermann, der die zentrale Lage des Huntebades lobte.

Seine Empfehlung stellt die „bedarfs- und zukunftsorientierte Versorgung durch alle Anbieter und gezielte Kanalisierung der Investitionen“ in den Mittelpunkt. Den Standort Flötenteich zum Vital- (hallen)bad auszubauen und gleichzeitig das dortige Freibad sowie das Hallenbad Eversten zu schließen, sei die effizienteste Lösung.


  Freibad oder Vitalbad am Flötenteich? Stimmen Sie ab unter   www.bit.ly/flötenteich 
Oliver Schulz Leitender Redakteur / Redaktion Kultur/Medien
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