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Bundesweite Gedenkveranstaltungen: Oldenburg gedenkt der Opfer von Hanau

18.02.2021

Oldenburg Mehrere Oldenburger Gruppen werden an diesem Freitag über die Stadt verteilt der Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau vor einem Jahr gedenken. Sie solidarisieren sich mit der Initiative 19. Februar, die bundesweit Gedenkveranstaltungen und Aktionen organisiert.

Am Hafen, dem Lambertimarkt oder dem Eversten Holz gibt es Raum zum Innehalten und Erinnern, teilen die Organisatoren mit. Gleichzeitig sollen diese Orte ein starkes Zeichen gegen strukturellen Rassismus, Rassismus gegenüber Sinti*zze und Rom*nja, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, rechte Gewalt und menschenfeindliche Ideologien setzen. „Alle sind eingeladen, die Gedenk-Orte in Oldenburg unter Einhaltung der geltenden Corona-Maßnahmen zu besuchen, um ihre Form der Solidarität oder Trauer zum Ausdruck zu bringen“, heißt es. Für Menschen, die die Gedenk-Orte nicht besuchen können, bietet die Initiative die Möglichkeit digital teilzunehmen. Auf der Website des Bündnisses für solidarische Intervention (www.buendnisfsi.wordpress.com) gibt es Links zu den einzelnen Gruppen und ihren Aktionen, in denen unter anderem Bilder, musikalische Beiträge und Reden gezeigt werden.

Es wird getrauert um: Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. „Ihre Namen sollen erinnern und mahnen, den rassistischen Normalzustand im Alltag, in den Behörden, den Sicherheitsapparaten und überall zu beenden, so die Angehörigen der Opfer in einem Aufruf.“ Der rassistische Anschlag sei ein Ergebnis der rechten Hetze. Der Anschlag sei weder verhindert noch aufgeklärt worden. Veranstalter sind u.a. das Kulturzentrum Osternburg der Sinti und Roma (RomnoKher), Autonomes Feministisches Referat Uni Oldenburg, Bündnis für solidarische Intervention, Ev.-luth. Kirchenkreis Oldenburg Stadt, Fridays for Future, IBIS – Interkulturelle Arbeitsstelle, Seebrücke Oldenburg, NIKA Oldenburg-Wilhelmshaven, Sowib Oldenburg, Tantifa, United Against Racism, Verdi Jugend Weser-Ems, We Migrants, Women defend Rojava Oldenburg.

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