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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Neubürger entdecken bunte Seiten der Stadt

27.10.2017

Oldenburg Die Gründe sind ganz unterschiedlich, aus denen die mehr als 3000 Neubürger nach Oldenburg ziehen: So viele sind es, die ihren Wohnsitz seit Oktober 2016 in der Stadt angemeldet haben. Viele wollen ihre berufliche Karriere voranbringen, andere folgen einem neuen Lebenspartner oder einer neuen Lebenspartnerin und dritte wollen hier ihren Lebensabend verbringen.

Als Willkommensgeste interpretierten es die etwa 150 Gäste des Neubürgerempfangs am Montagabend im PFL, dass Oberbürgermeister Jürgen Krogmann alle persönlich begrüßte und Einblick in seine Geschichte mit der Stadt Oldenburg gab. So machte er allen Mut, dass auch sie in dieser Stadt gut ankommen werden. „Wir Oldenburger sind offene, freundliche Menschen.” Und damit alle mit dem Kennenlernen auch gleich an diesem Abend beginnen konnten, spendierte die Stadt auch ein Gläschen Sekt. Beim Plaudern im Foyer konnten die Zugezogenen auch noch mit der Ehrenamtlichen-Agentur Ehrensache, der Oldenburg-Tourismus und Marketing (OTM) und anderen ins Gespräch kommen.

Zweimal im Jahr laden Stadt und NWZ zu dem Empfang ein, nicht zuletzt, um allen zu zeigen, welche Freizeit- und Kulturmöglichkeiten die neue Heimat bietet. Krogmann sprach in seiner Rede zwar zum einen an, dass es nicht so ganz einfach sei, eine Wohnung zu finden oder ein Haus zu kaufen. Doch er redete auch vom Stolz der Oldenburger auf ihre weiter wachsende Stadt, in der inzwischen 166 903 Menschen leben.

Wer sich diese Zahl merkte und auf den ausgelegten Gewinnkarten richtig ankreuzte, hatte auch eine Chance zu gewinnen: Denn die von der NWZ organisierte Tombola bot Einkaufsgutscheine, Stadtführungen und Eintrittskarten. Über den Hauptgewinn – einen Tablet-PC, mit dem man auch bequem das e-Paper der NWZ  lesen kann – freute sich Janosch Schierke, der aus familiären Gründen aus dem Ruhrgebiet in den Norden gezogen ist.

Wie jung und kreativ zum Beispiel die Musikszene in Oldenburg ist, bewies dann auch gleich die Nachwuchsband „Maed Max”, die sich an der Musikschule der Stadt formiert hat: Bjarne Sitzmann, Mitja Lagemann, Max Damke und Mathis Becker hatten unlängst das Schulrockfestval im Bremer Schlachthof gewonnen und dabei auch Profi Klaus Lage („Tausendmal berührt, tausendmal ist nix passiert“) beeindruckt. Und so waren auch die Neubürgerinnen und Neubürger im PFL beeindruckt von den selbstkomponierten und geschriebenen Songs und der Reibeisenstimme des Sängers Mathis Becker. Viel Applaus gab’s als Belohnung für die Vier, die auch zum Jubiläum des PFL spielen werden.

Gabriele Duwe von der Oldenburg Tourismus und Marketing (OTM) stellte die Freizeitmöglichkeiten in Oldenburg vor. Dazu zählte das Staatstheater ebenso wie das Janssen- oder auch Computer-Museum, aber auch die Grünkohl-Saison oder die „Radwege-Spinne” durch die Stadt.

Da die Zugezogenen nicht einer bestimmten Altersgruppe zuzuordnen waren, durften in dem Vortrag Bildungsmöglichkeiten für alle nicht fehlen: von der Grundschule bis hin zu den Hochschulen, die ihre Hörsäle auch für Gasthörer öffnen, und auch das Inforum.

Die Dienstleistungen der Stadt Oldenburg erklärte Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes. Gerade für Neubürger sei wichtig zu wissen, hieß es aus den Reihen der Gäste, was man wo erledigen könne. Und dazu gehört auch das Sportangebot, vorgetragen von Doris Hedemann vom Amt für Sport und Kultur.

Es gibt viele Gründe, nach Oldenburg zu ziehen: Auf 167 613 Einwohner ist die Zahl der Menschen gestiegen, die das Einwohnermeldeamt der Stadt für den 30. September hier als Einwohner im Melderegister verzeichnet hat. Mehr als 3000 sind seit dem Frühjahr hinzugekommen. Regelmäßig alle sechs Monate laden Stadt und NWZ in das PFL zu einem Informationsabend ein. Auch am Mittwochabend informierten sich 150 Menschen über die vielen Möglichkeiten, die ihre neue Heimatstadt bietet.

Als herzliche Willkommensgeste interpretierten es die Gäste, dass Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sie persönlich begrüßte. Er erklärte, dass er sich freue, OB einer wachsenden Stadt zu sein. Allerdings räumte er ein, sich manchmal durch die Situation auf dem Wohnungsmarkt an das Märchen von Hase und Igel erinnert zu fühlen. Immer wenn die Stadt wieder viele neue Wohnungen gebaut habe, werde das Ziel weiter verschoben. Krogmann gab Ausblick auf die neuen Entwicklungen in den Stadtvierteln und ließ die „Neuen“ wissen, dass Oldenburger allergisch auf Hochhäuser reagierten. Er versprach den Menschen, dass in den kommenden Jahren weiter in Wohnraum und Schulen investiert werde.

Viel Applaus bekam Sängerin Emily Fröhling, die das Publikum mit ihrer kraftvollen Stimme und ihren Songs beeindruckte. Die gebürtige Oldenburgerin lebt heute in Hamburg, wo sie weiter an ihrer Karriere als Musikerin arbeitet, aber inzwischen auch schon selbst Gesangsunterricht gibt. Emily Fröhling hatte zufällig an diesem Tag ihre Eltern besucht und war spontan am Nachmittag für die erkrankte Annie Heger eingesprungen.

Nicht nur die Musik wurde als Gewinn betrachtet, sondern wer sich die richtige Einwohnerzahl gemerkt und auf den ausgelegten Karten angekreuzt hatte, konnte auch gewinnen: Die von der NWZ organisierte Tombola bot Einkaufsgutscheine, Stadtführungen und Eintrittskarten. Eine glückliche Hauptgewinnerin freute sich über einen Tablet-PC, mit dem sie auch bequem das e-Paper der NWZ  lesen kann.

Geschäftsführerin Silke Fennemann von der Oldenburg Tourismus und Marketing (OTM) stellte die Freizeitmöglichkeiten in Oldenburg vor. Die Dienstleistungen der Stadt erklärte Ralph Wilken, Leiter des Bürger- und Ordnungsamtes. Das Sportangebot ergänzte Doris Hedemann vom Amt für Sport und Kultur.

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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