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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Fahrradstraße In Oldenburg: Abschaffung von Parkplätzen am Haarenufer rückt näher

15.02.2018

Oldenburg Noch ist keine Entscheidung gefallen, aber es zeichnet sich ab, dass die Reduzierung der Parkplätze entlang des Haarenufers eine politische Mehrheit finden wird. Mit diese Maßnahme soll den Radlern auf der Fahrradstraße mehr Platz gebeben und Engstellen neben parkenden Autos reduziert werden.

„Es war kein guter Kompromiss bisher“, sagte Norbert Korallus, Leiter des Verkehrsplanungsamts, im Verkehrsausschuss über die Entscheidung, die Fahrradstraße einzurichten, aber alle Parkplätze zu erhalten. Man habe das Projekt zu Beginn nicht gefährden wollen, indem man die Stellplätze reduziere.

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Dass es an den Engstellen neben den parkenden Autos zu gefährlichen Situationen (auch für Fußgänger auf dem Gehweg) komme, bezweifelte niemand. Beeindruckend waren dabei die Unfallzahlen, die Bernhard Stegemann von der Polizeiinspektion Ammerland/Oldenburg-Stadt mitteilte. Demnach hing in den vergangenen drei Jahren ein Großteil der Radunfälle am Harrenufer mit dem „ruhenden Verkehr“, also parkenden Autos, zusammen. Allein 2017 hätten elf von 19 Unfällen diese Ursache gehabt.

Auf dem Tisch liegt daher der Vorschlag der Verwaltung, 13 Parkplätze im besonders engen Bereich zwischen Ratsherr-Schulze-Straße und Herbartstraße abzuschaffen. Auf einer Anwohnerversammlung gab es dafür Gegenwind. Die Verwaltung betonte im Ausschuss allerdings, dass es auch Befürworter gebe. „Unter anderem die beiden großen Anlieger Cäcilienschule und OTB sind dafür“, berichtete Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

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Naturgemäß unterstützte Roman Eichler vom ADFC das Vorhaben. Er forderte aber zudem, über die Maximalforderung einer kompletten Abschaffung der Parkplätze am Haarenufer nachzudenken. Dagegen protestierte Christoph Baak (CDU). Über die Abschaffung der 13 Stellplätze wolle seine Fraktion erst nach weiteren Informationen über die Zahl der Anwohner und der Parkplätze auf den Grundstücken entscheiden.

Eine Zustimmung zur Reduzierung signalisierten die Gruppe Linke/Piraten, Grüne und SPD. Renke Meerbothe (SPD) berichtete, dass seine Fraktion sogar über einen Antrag zur Sperrung der Straße für Nicht-Anwohner beraten habe. Mit dem Vorschlag der Verwaltung sei man aber derzeit zufrieden.

Auch Sebastian Beer sprach von einem richtigen Schritt, dem aber weiter folgten sollten. „Alles, was wir für den Fahrradverkehr tun, schafft auch mehr Platz für den Autoverkehr“, so seine Argumentation.

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Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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