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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Handwerk: Argumente gegen Meisterpflicht

23.09.2017

Oldenburg Das deutschlandweit beachtete Internetvideo des Oldenburger Fliesenleger-Meisters Stefan Bohlken hat auch die Aufmerksamkeit des Berufsverbands unabhängiger Handwerkerinnen und Handwerker (BUH) erregt. Bohlken gelinge es in seinem Video-Appell nicht, „stichhaltige Argumente für den Meisterzwang und für die Rückkehr der befreiten Berufe in den Zwang zu liefern“, schreibt BUH-Sprecher Jonas Kuckuk.

Der Oldenburger hatte in einem Video die Politik zur Rückkehr zum Meisterzwang in allen Handwerksberufen aufgerufen. Er berichtete von einem Anstieg der Mängel in seinem Fachbereich und sinkenden Ausbildungszahlen seit jeder eine Fliesenleger-Firma gründen könne.

Dem widerspricht Kuckuk. Nicht der Meisterzwang sichere die Qualität, sondern Gewährleistungsrecht, Fachregeln und Verbraucherschutz. Signifikante Qualitätsverluste seien bei den Verbraucherschutzverbänden nicht bekannt, so Kuckuk. Und: „Die Ausbildungsleistung sank schon viel Jahre vor der Entmeisterung 2004 gleichermaßen stark“.

Die Rolle rückwärts der meisten Parteien in der Meisterpflicht beruhe auf „Falschinformationen durch die Handwerkskammern, die in alter Zunfttradition sich ihr Privileg eines geschützten und künstlich klein gehaltenen Markt aufrecht erhalten wollen“, so der BUH-Sprecher weiter. Wer sich auf dem Markt behaupten wolle, müsse Qualität liefern. Das könnten auch Gesellen und Autodidakten.

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