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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Merkel geht und Trump bleibt – vielleicht

04.10.2018

Oldenburg „Er weiß, wovon er spricht. Wie kein anderer verbindet er Sachkenntnis mit dem Gespür und mit der Leidenschaft für politische Themen“ – so kündigte Gerhard Fiand, Vorsitzender des Vorstandes der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), Hans-Ulrich Jörges an.

Die Politik von Donald Trump und zahlreiche weitere politische Themen bestimmten derzeit die Medienlandschaft und ließen den Menschen kaum eine Nachrichtenpause, sagte Gerhard Fiand bei der Begrüßung der rund 400 Gäste. Daher sei es zu begrüßen, eine professionelle Einordnung durch einen erfahrenen Publizisten zu erfahren.

Und Jörges ließ es nicht an klaren Worten fehlen: Die Abwahl des CDU/CSU-Fraktionschefs Volker Kauder bezeichnete er als den Beginn des Endes der Ära Merkel. Die aktuelle Bundeskanzlerin sei fehl am Platz, weil sie nicht mehr führe und erschöpft sei. Ihr Machtverfall werde sich dramatisch beschleunigen. Das werde sich bei den anstehenden Wahlen in Bayern, Hessen, Europa und der Abstimmung über den künftigen Parteivorsitz der CDU zeigen. Deutschland wird ein Jahr lang so sehr mit sich selbst beschäftigt sein, dass es auf die Entwicklungen im Ausland weniger Einfluss nehmen könne.

Jörges geht von einem Bruch der großen Koalition aus, was nicht zwangsläufig Neuwahlen bedeuten müsse, weil auch eine so genannte „Jamaika-Koalition“ möglich sei – die aber nur ohne Angela Merkel. Die Parteienlandschaft in den Parlamenten werde vielfältiger, was ganz neue Koalitionen möglich mache.

Von den Themen, die die Menschen bewegen, ist für Jörges das Thema „Heimat“ besonders wichtig. Auch außerhalb der Ballungszentren wollten die Bürger gute, sichere Lebens- und Arbeitsbedingungen haben. Sei dies nicht der Fall, wendeten sie sich von der Politik ab. Aus Sicht von Jörges wäre ein eigenständiges Integrationsministerium sinnvoll, das die Aktivitäten koordiniert und die Öffentlichkeit regelmäßig darüber informiert, wie der Stand der Dinge bei den vielen Fragen zu diesem Thema ist.

Hans-Ulrich Jörges hält eine zweite Amtszeit des amtierenden amerikanischen Präsidenten für durchaus möglich. Er habe, wie er es im Wahlkampf vor gut zwei Jahren versprochen hat, mit seinen einseitigen Maßnahmen die Steuern gesenkt und die Einfuhrzölle erhöht. Die Wirtschaft floriert und politische Misserfolge scheinen ihm nicht zu schaden. Zudem sieht Jörges momentan keinen Kandidaten der Demokraten, der Trump ernsthaft herausfordern könne.

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