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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Wasserspiel auf Waffenplatz in Oldenburg rückt näher

23.06.2018

Oldenburg In der Diskussion um die Neugestaltung des Waffenplatzes zeichnet sich eine überraschende Wende ab. Im Bauausschuss sprachen sich am Donnerstagabend nicht nur Vertreter mehrerer Fraktionen dafür aus, die Wasserspiele doch noch in die Neugestaltung aufzunehmen. Unterstützung kam auch von Johann de Buhr. Wasserspiele sorgten für Belebung und würden den Platz aufwerten, sagte der Leiter des Tiefbauamtes der Stadtverwaltung. Und genau dieses Ziel verfolge die aktuelle Neuanlage des Platzes.

Die Pläne für den Einbau eines Fontänenfeldes im Bereich in Richtung Einkaufsmarkt seien fertig erstellt, sagte de Buhr. Sie könnten berücksichtigt werden, wenn die Politik bis Juli eine entsprechende Entscheidung treffe.

Der Tiefbauamtleiter äußerte sich zu Fragen von Bündnis 90/ Die Grünen, die sich in einem Antrag zum Ausschuss für Wasserspiele ausgesprochen hatten. Auch Hans-Henning Adler (Linke) hatte sich hinter dieses belebende Element gestellt.

Für die SPD hatte Margrit Conty zunächst auf die politische Entscheidung verwiesen, besondere Elemente der Platzgestaltung nur bei einer finanziellen Beteiligung der Anlieger zu bauen. Da das Geld nicht zusammen gekommen sei, habe man die Ausführung ohne besondere Beleuchtung und Wasserspiele beschlossen. Margrit Conty brachte die Möglichkeit ins Spiel, Wasserspiele zu einem späteren Zeitpunkt auf einem anderen Platz in der Innenstadt zu schaffen.

Dieser Vorschlag fand allerdings weder bei den Vertretern der Verwaltung noch des Ausschusses Zustimmung. Margrit Conty sprach sich daraufhin dafür aus, das Thema im Verwaltungsausschuss an diesem Montag zu entscheiden. Dann könne man die Frage noch einmal im Licht der Ausführung von de Buhr erörtern und komme „möglicherweise zu einem einstimmigen Ergebnis“. Lediglich Olaf Klaukien (CDU) hatte sich gegen Wasserspiele ausgesprochen, die Entscheidung aber nicht begründet.

Eine Platzgestaltung mit Wasser war in den vergangenen Jahren wiederholt diskutiert und geplant worden. In den vergangenen Wochen hatten sich vermehrt Stimmen für ein Fontänenfeld gemeldet. Es sei sinnvoll, den Platz „jetzt richtig“ zu gestalten. Die Haltung der Anlieger dürfe nicht entscheidend sein; der Platz mitten in der Stadt werde stark von der Öffentlichkeit genutzt. Die Kosten für die Fontänen belaufen sich auf rund 200 000 Euro.

Christoph Kiefer
Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2101

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