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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Jubiläum: Bundeswehr lässt die Bürgermeisterin ans Steuer

20.09.2019

Oldenburg Früher war es durchaus üblich, dass viele junge Männer einen Führerschein „beim Bund“ machten. Diese Praxis hat sich über die Jahrzehnte etwas geändert, dennoch gehört die Ausbildung von Kraftfahrern auch heute noch zum Aufgabenfeld der Bundeswehr. 1994 wurde daher in Oldenburg ein Kraftfahrausbildungszentrum gegründet. Nun feierte die Dienststelle in der Henning-von-Tresckow-Kaserne ihr 25-jähriges Bestehen.

Ein Familienfest und ein Festakt mit rund 250 Gästen wurde zum Anlass dieses Jubiläums organisiert. Als Vertreterin der Stadt überbrachte Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler die Glückwünsche und durfte sich auch gleich ein Bild von der Qualität der Fahrlehrer machen. Bei einer Testfahrt mit einem Lastwagen sowie einem Schnupperkurs im Fahrsicherheitstraining ging es für sie motorisiert über das Kasernengelände.

Insgesamt gibt es bundesweit 20 Kraftfahrausbildungszentren mit verschiedensten Ausbildungsaufträgen vom Militärkraftfahrlehrer bis hin zur Spezialisierung auf taktische Einsatzfahrzeuge. In Oldenburg arbeiten rund 90 Soldaten und zivile Mitarbeiter. Während der Trainingsphasen befinden sich weitere bis zu 190 Soldaten vor Ort. Sie lernen sowohl auf militärischen als auch auf zivilen Fahrzeugen. Jährlich werden hier laut Bundeswehr insgesamt rund 800 Fahrschüler und 20 militärische Fahrlehrer aus dem gesamten Bundesgebiet ausgebildet.

Mit Oldenburg fühlt sich die Einheit eng verbunden und will das auch zeigen, wie der Leiter Kapitänleutnant Jörg Tröger erklärt: „Das Zentrumswappen hat sich in all den Jahren nicht verändert. Es symbolisiert unsere militärischen Wurzeln, unsere Fachkompetenz und unsere Verbundenheit mit der Stadt Oldenburg. Aus Traditionsgründen haben wir trotz der Strukturreformen stets an unserem Wappen festgehalten.“ Zudem sei Oldenburg als Ausbildungsstandort ideal.

Der Verbleib in der Henning-von-Tresckow-Kaserne wird daher derzeit nicht infrage gestellt. Zumal der Auftrag des Kraftfahrausbildungszentrums laut Bundeswehr auch zukünftig Bestand habe, da es einen großen Bedarf an Nachwuchs für den Beruf des Fahrlehrers gebe. Zudem for-dere die Trendwende beim Personal einen erhöhten Ausbildungsbedarf an Militärkraftfahrern.

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