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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Neuer Oldenburger Baudezernent steht fest

22.03.2019

Oldenburg Die Entscheidung ist gefallen. Sven Uhrhan, derzeit Baudezernent in Osterholz-Scharmbeck, soll neuer Dezernent für Bauen, Verkehr und Umwelt in Oldenburg. Das kündigte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Donnerstag an. Der 38-Jährige kann auf eine breite Mehrheit im Oldenburger Rat setzen. SPD, CDU, Grüne und FDP kündigten ihre Unterstützung für Uhrhan an.

Der in Heusweiler (Saarland) geborene Uhrhan kam 2015 nach Osterholz-Scharmbeck. Zuvor war der Stadtplaner im Regionalverband Saarbrücken tätig. Sven Uhrhan hat Raum- und Umweltplanung an der TU Kaiserslautern studiert und im Bereich Regionalplanung über ein Thema mit städtebaulichen Bezügen promoviert.

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Ein großer Schritt

Uhrhan ist verheiratet und hat ein Kind (1,5 Jahre). Oldenburg sei ihm bekannt unter anderem durch familiäre Kontakte. „Es ist für mich eine besondere Herausforderung, in einer niedersächsischen Großstadt die Stadtplanung mitzugestalten“, begründete Uhrhan am Donnerstag gegenüber der NWZ seine Bewerbung.

„Breit aufgestellt“

Uhrhan hatte sich am Montag, ebenso wie ein weiterer Bewerber und eine Bewerberin, dem Verwaltungsausschuss vorgestellt. Aus den Ratsfraktionen erhält der Kandidat viel Zustimmung.

Die SPD hält den designierten Dezernenten für sehr geeignet. „Dr. Uhrhan ist fachlich breit aufgestellt und hat bei seiner Vorstellung einen überzeugenden Eindruck hinterlassen“, erklärte Fraktionschef Ulf Prange (MdL). „Aus seiner jetzigen Tätigkeit kennt er die Region bereits.“ Auch Fraktionschef Olaf Klaukien (CDU) kündigte an, seine Fraktion werde den Kandidaten am Montag wählen.

Die Fraktion der Grünen habe beschlossen, Sven Uhrhan zu unterstützen, sagte auch Sprecherin Rita Schilling (Grüne). Christiane Ratjen-Damerau (FDP) teilte mit, fachlich und persönlich sei Uhrhan „der mit Abstand geeignetste Kandidat“. In Osterholz-Scharmbeck gilt Uhrhan als verbindlich und dialogorientiert. Er habe eine Reihe Impulse gesetzt, sagte ein Beobachter der NWZ, „schade dass er geht“.

Krogmann äußerte sich zuversichtlich, dass sein Personalvorschlag am Montag eine breite Mehrheit findet. „Das wäre sicher hilfreich.“ Eine der Aufgaben, die auf den Nachfolger von Gabriele Nießen warte, sei die Herausforderung durch die dynamische Entwicklung von Oldenburg. „Es wird zu prüfen sein, ob der Stadtentwicklungsplan von 2014 fortgeschrieben oder ganz neu aufgesetzt wird“, sagte Krogmann der NWZ.

Ernsthafter Mitbewerber

Bei der Präsentation am Montag im Verwaltungsausschuss war neben der Vorstellung von Uhrhan eine weitere Kandidatur auf große Zustimmung gestoßen. Dieser Bewerber zeichnete sich dem Vernehmen nach durch seine breite und langjährige berufliche Berufserfahrung aus.

Die Wahl von Sven Uhrhan auf Vorschlag von Oberbürgermeister Krogmann steht auf der Tagesordnung des Rates bei der Sitzung am Montag (18 Uhr Kulturzentrum PFL). Sven Uhrhan will die Wahl selbst verfolgen. Wann der designierte Dezernent sein Amt antritt, ist noch offen.

Gabriele Nießen hatte Ende Februar ihr Amt aufgegeben und ist als Dezernentin zur Stadt Ludwigsburg bei Stuttgart gewechselt.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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