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Nwz-Dialog In Oldenburg: Mit Hilfe der Leser besser werden

31.01.2020

Oldenburg Die NWZ ist ein Produkt, das seine Kunden jahrzehntelang durchs Leben begleitet, in mancherlei Hinsicht gehört die Lektüre der gedruckten Zeitung oder der digitalen Angebote zum beinahe unverzichtbaren Bestandteil eines Tagesablaufs. Auf diesen Nenner kann man die Gespräche mit unseren Lesern im Rahmen von zwei Leserdialogen bringen, zu denen wir unsere Leserinnen und Leser eingeladen hatten.

Bei der Rangfolge der Themen, die die Teilnehmer am meisten interessieren, stehen lokale und regionale Nachrichten an der Spitze. Danach rangieren Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

Natürlich gibt es auch Kritik

Natürlich gibt es auch Kritik an der Zeitung, natürlich gibt es Verbesserungsvorschläge. Nicht überraschend bei einem Produkt, das die unterschiedlichsten Interessenlagen der Menschen im Oldenburger Land generationen- und geschlechterübergreifend bedienen muss. So ist nicht jeder ein Gartenfreund – was sich bei der Beurteilung der Gartenseite beispielsweise niederschlägt: „Fragen zum Garten kriege ich ja überall beantwortet“ meinte etwa NWZ-Leserin Sonja Stuckenbrock. Ansonsten ist der Teil der Zeitung, der sich dem Service in vielen Lebensbereichen vom Apotheken-Notdienst bis zum Kinoprogramm widmet, ein Angebot, das dankbar angenommen wird.

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Überwiegend positiv aufgenommen wird auch der Wandel der NWZ-Titelseite, die neben wichtigen Themen aus aller Welt zunehmend lokale und regionale Nachrichten bringt. „Ich möchte auf der Titelseite die Themen lesen, die für mich wirklich interessant sind. Das sind die Themen aus dem Oldenburger Land,“ sagt NWZ-Leser Reinke Haar. Aber auch Meinung ist gefragt: Die politischen Streitgespräche zwischen den NWZ-Redakteuren Dr. Alexander Will und Thomas Haselier werden von unseren Lesern positiv bewertet – Will sorgt mit seinen pointierten Kommentaren für reichlich Gesprächsstoff in der Leserschaft.

Lob für Serie zum Kriegsende

Ein dickes Lob bekommt die NWZ-Lokalredaktion Oldenburg beispielsweise für ihre Serie zum Thema „75 Jahre Kriegsende“. Da Lokales die Leser aber am meisten interessiert, gibt es in dem Bereich natürlich auch die meisten Vorschläge. Die Redaktion solle sich bei Themen wie „Radfahren in der Stadt“ oder „Situation für Pendler“ mehr einmischen, mal über den Tellerrand schauen und recherchieren, wie andere Städte mit diesen Themen umgehen. Mal eine Aktion starten unter dem Motto „Oldenburg muss blühen!“, meint Leserin Irene Veenhuis, damit die Stadtverwaltung sich mehr der Pflege der Grünanlagen widme. Auch regionale Wirtschaft sei ein Thema, das viele interessiere, meint Christian Lütje.

Nicht nur Lokales und Regionales interessiert die Leser – auch das politische und bunte Geschehen in Deutschland und der Welt ist von Relevanz. Und da wünschen sich die Leser nicht die reine Wiedergabe von Nachrichten, sondern gern eine tiefgründige Aufarbeitung der Themen. Aber wie sehr das Lokale das Leseverhalten prägt – das wird deutlich, als das Gespräch sich der Abfolge der Ressorts im Blatt widmet. Man stelle sich vor, die Zeitung würde mit dem Lokalteil beginnen, „dann würde man hinten gar nicht ankommen“, heißt es dazu.

Die längst überfällige Entscheidung

Dass die NWZ als E-Paper jetzt mit allen Ausgaben allen Abonnenten frei zur Verfügung stehe, sei ein wahrer Segen und für einige sogar längst überfällig gewesen.

Wie wichtig der Terminservice der NWZ ist, unterstreicht Gerhard Böhm: Wenn die NWZ Veranstaltungen ankündige, die er selbst organisiere, sei der Publikumszuspruch spürbar größer.

„Impulse und Anregungen von unseren Lesern sind so wichtig, sie lassen uns immer wieder kritisch unsere eigene Produktleistung hinterfragen“, sagte NWZ-Verlagsleiterin Stephanie von Unruh nach der intensiven Diskussion. Der kommissarische Chefredakteur der NWZ, Ulrich Schönborn, bedankte sich für den konstruktiven Austausch und versprach, den Leserdialog fortzusetzen. „Es ist toll, dass die Zeitung einen solchen Stellenwert hat und sich so viele Menschen intensiv mit ihr auseinander setzen.“

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