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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Fürs Ehrenamt abstimmen und 100 Euro gewinnen

19.03.2019

Oldenburg Den wenigsten Ehrenamtlichen geht es um Ehrennadeln oder Urkunden. Ihnen ist wichtig, dass ihre Arbeit Wirkung zeigt. Dass sich etwas bewegt in ihrer Heimatstadt. Nichtsdestotrotz haben die vielen Menschen es verdient, dass auch einmal alle Augen auf sie gerichtet sind. Daher ehren die NWZ und die Volksbank Oldenburg auch in diesem Jahr wieder die „Oldenburgerin des Jahres“ und den „Oldenburger des Jahres“.

In dieser und in den kommenden drei Wochen stellt die NWZ daher jeweils vier Frauen und vier Männer vor, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen in ihrer Freizeit für die Gesellschaft einbringen. Dabei geht es gar nicht unbedingt darum, das langjährigste Engagement oder den höchsten Zeitaufwand in den Vordergrund zu stellen. Vielmehr soll die Auswahl der Nominierten einen Eindruck davon vermitteln, wie vielfältig sich das Ehrenamt gestaltet und aus welchen unterschiedlichen Bereichen die Menschen kommen.

So gehören zu den Nominierten Rentner, denen es nach ihrem Berufsleben nicht reicht, sich lediglich mit der Pflege des Gartens zu beschäftigen. Statt dessen sind sie ehrenamtlich eingespannt und mitunter genauso so viele Stunden unterwegs wie einst im Job. Andere wiederum stehen noch in Vollzeit in Lohn und Brot, legen sich nach Feierabend aber nicht aufs Sofa, sondern nutzen einen Teil der Freizeit lieber, um anderen zu helfen. Wieder andere sind Schüler und Studenten, die aber nicht nur an das eigene Fortkommen denken, sondern auch an das Wohl ihrer Mitmenschen.

Ein Teil dieser Vielfalt ist heute auf dieser Seite zu sehen. Nun ist es die Aufgabe der Leserinnen und Leser, zu entscheiden, wer weiter die Chance auf die Titel „Oldenburgerin des Jahres“ und „Oldenburger des Jahres“ bekommt. Denn bis diesen Donnerstag um 12 Uhr können sich alle an der Abstimmung beteiligen und eine Favoritin sowie einen Favoriten bestimmen. Aus den Gewinnern dieser und der kommenden drei Wochen kürt eine hochkarätige Jury dann die beiden Titelträger. Unter allen, die sich an der Abstimmung beteiligen, werden als zusätzlicher Anreiz drei Mal 100 Euro verlost.

Die Gewinner der diesjährigen Aktion werden am 22. Mai bei einer festlichen Gala im Oldenburger Schloss bekanntgegeben. Dazu werden alle Nominierte sowie frühere Gewinner der Auszeichnung eingeladen. Auch die Mitglieder der Jury werden an diesem Abend anwesend sein.

Hier können Sie für Ihre Favoriten abstimmen.

In diese Woche gehen folgende Kandidaten ins Rennen:

Claudia Jesse

Claudia Jesse

Während der Flüchtlingswelle 2015 wollte Claudia Jesse nicht bloß Geld spenden, sondern praktisch helfen. Daher wurde die 36-Jährige Integrationslotsin bei der Oldenburger Flüchtlingshilfe. Nach einem halben Jahr Ausbildung begann sie, eine Familie aus Eritrea zu betreuen. Dabei half sie nicht nur, die sprachlichen Hürden im Alltag zu überwinden, sondern lud die Familie auch zu Treffen mit Freunden ein, um soziale Kontakte zu fördern. Zusätzlich ist Jesse im Organisationsteam für die Jobsuche und im Lenkungskreis der Flüchtlingshilfe. Dankbar ist die Kundenberaterin der LzO ihrem Arbeitgeber und ihren Kollegen, die ihr das Engagement neben dem Beruf ermöglichen.

Peter Gerd Jaruschewski

Peter Gerd Jaruschewski

Im vergangenen Oktober fand in den Räumen der NWZ die erste Oldenburger Nachtschicht statt. Dabei arbeiteten insgesamt 27 Menschen aus der Kreativbranche eine Nacht lang unentgeltlich, um die ehrenamtlich Arbeit von Vereinen und Gruppen zu unterstützen. Dabei ging es zum Beispiel um Strategiefindung oder die Erstellung neuer Internetseiten. Die Idee stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Nach Oldenburg gebracht hat sie Peter Gerd Jaruschewski, der eine Marketingagentur betreibt. Der 65-Jährige zog im Vorfeld alle Fäden. „Ohne das Team, das sich auf die Nachtschicht vorbereitet und dort gearbeitet hat, wäre das aber nicht möglich gewesen“, sagt er. Am 25. Oktober wird die Nachtschicht wiederholt.

Haedar Haji Qassim Hakrash

Haedar Haji Qassim Hakrash

Die „Open Sundays“ haben sich als kostenloses, offenes Bewegungsangebot für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren einen Namen gemacht. Es ist ein Kooperationsprojekt der IGS Flötenteich und der Zirkusschule Seifenblase und wird getragen von zahlreichen jugendlichen „Coaches“. Einer davon ist der 18-jährige Haedar Haji Qassim Hakrash. Mit seinem einfühlsamen Umgang mit Kindern und seinem Engagement hat er viel Bewegung ins Projekt gebracht. Dabei identifiziert er sich voll und ganz mit der Idee und trägt dadurch maßgeblich zum Erfolg der Open Sundays bei.

Georgina Bünger

Georgina Bünger

Seit einem Jahr betreut Georgina Bünger ein achtjähriges Mädchen als Bildungspatin. Der Schülerin, die aus Russland stammt, wird von der Schule aus ein hohes Potenzial nachgesagt, aber durch die Sprachbarriere können die Eltern sie nicht so gut unterstützen. Da kommt die 27-jährige Werkstudentin ins Spiel. Sie trifft sich einmal wöchentlich mit dem Mädchen, um gemeinsam zu spielen, etwas zu unternehmen und sie möglichst in die Kultur zu integrieren. Nebenbei wird stets viel Deutsch gesprochen. Zusätzlich beteiligt sich Bünger beim Food­sharing und rettet Lebensmittel vor der Mülltonne.

Hannelore Müller

Hannelore Müller

Als einst eine Freundin ihrer Mutter gestürzt war und Unterstützung benötigte, war Hannelore Müller zur Stelle. Dieses Engagement setzt die 65-Jährige seit 2009 bei der Seniorenhilfe Evasenio fort. Derzeit begleitet sie eine ältere Dame bei Arztbesuchen, geht mit ihr einkaufen und spazieren oder leistet ihr einfach nur Gesellschaft. „Es ist einfach schön, Freude zu schenken“, sagt sie. Aus diesem Grund geht Müller auch ihrem zweiten Ehrenamt nach. In einem Team von fünf Frauen gestaltet sie das Programm des wöchentlichen Seniorenkreises der Gemeinde St. Ansgar. Dazu gehören Vorträge, Gymnastik, Musik und vieles mehr.

Carsten Lienemann

Carsten Lienemann

Carsten Lienemann engagiert sich seit zehn Jahren für den Präventionsrat (PRO). Sein Schwerpunkt ist die Öffentlichkeitsarbeit: Der 54-Jährige fotografiert, liefert Texte, übernimmt Layout-Aufgaben, gestaltet den Jahresbericht und den Newsletter. Daneben fällt er immer wieder als Ideengeber bei der Planung und Umsetzung verschiedener Projekte auf und legt auch ganz praktisch Hand an, wenn bei Vorbereitungen von Veranstaltungen eine helfende Hand benötigt wird. „Sein Engagement zeichnet sich aus durch hohe Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit“, sagt PRO-Geschäftsführerin Melanie Blinzler.

Peter Auffarth

Peter Auffarth

Der Berater ist durch Beratung zum Berater geworden: Zu Beginn seines Vorruhestands war Peter Auffarth bei der städtischen Agentur Ehrensache, um sich über die Möglichkeiten für Ehrenamtliches Engagement zu informieren. Schnell wurde klar, dass der frühere Firmenkundenberater einer Bank am besten in der Agentur selbst aufgehoben ist. Sei nunmehr vier Jahren berät er Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren möchten, aber noch nicht genau wissen, wie und wo. „Ich versuche, herauszufinden, was derjenige eigentlich wirklich möchte“, sagt der 62-Jährige. Was ihn reizt sind die interessanten Gespräche mit Menschen aus allen Bereiche – mit Jungen und Alten, mit Arbeitslosen und Professoren.

Ursula Kreis

Ursula Kreis

Vor rund zehn Jahren fiel Ursula Kreis auf, dass die Englisch-Kurse des Inforum alle ausgebucht waren. Da sie selbst 32 Jahre in New York gelebt und gearbeitet hatte, wollte sie ihre sprachlichen Fähigkeit nutzen und bietet seitdem einen Konversations-Kurs an. „Eine der besten Entscheidungen meines Lebens“, sagt die 91-Jährige. Die Teilnehmer seien alle so nett und dankbar. Statt nur Bücher lesen zu lassen, recherchiert Kreis lieber vor jedem Kurs im Internet oder sucht Artikel aus dem „Time-Magazine“, um mit den Kursteilnehmern über aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft oder Wissenschaft auf Englisch zu diskutieren. Zudem gehören Bildbeschreibungen zu beliebten Übungen während des Kurses.

Patrick Buck Redakteur / Redaktion Oldenburg
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