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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Nwz-Wahlforum: Schüler schauen ganz genau hin

21.09.2017

Oldenburg Ein wenig ärgerlich ist das schon: Bestens informiert über die Ansichten der Direktkandidaten ist der Politik-Prüfungskurs des Neuen Gymnasiums (NGO) nach dem Besuch des NWZ-Wahlforums. Doch die meisten der acht Schüler dürfen am Sonntag gar kein Kreuz machen, weil sie noch unter 18 sind. Dennoch haben sie aus der Diskussionsrunde viel mitgenommen.

„Es war sehr interessant, die Politiker einmal alle persönlich zu sehen“, meint die 17-jährige Janet Maffo am Tag darauf. Spannend fanden sie und ihre Mitschüler vor allem die Positionierungen beim Thema Flüchtlinge. „Besonders bei Linke und AfD“, sagt Marcel Salmun (17).

Die Schüler kamen gut vorbereitet ins PFL. Die Bundestagswahl ist im Fach Politik, in dem die jungen Erwachsenen einen Teil ihrer Abiturprüfungen ablegen werden, natürlich ein großer Schwerpunkt. In mehreren Referaten hatten sie bereits die Programme der verschiedenen Parteien vorgestellt.

„Als Lehrer bin ich ja zur Neutralität verpflichtet“, erklärt Kursleiter Frank Keilhack. Daher freue er sich, dass es solche Veranstaltungen gebe, auf denen seine Schüler das gesamte Parteienspektrum entdecken und sich selbst eine Meinung bilden können.

Bereits am nächsten Tag ist die Diskussion Thema im Unterricht. „Wir haben zum Beispiel über den Unterschied beim Auftreten der Berufspolitiker und der Anfänger gesprochen“, berichtet Keilhack. Auch die Beiträge des AfD-Kandidaten Andreas Paul werden diskutiert. „Wir haben festgestellt, dass er sich in vielen Punkten gar nicht so radikal präsentiert hat, wie man vielleicht vermuten würde.“

„Interessant war es auch, die Gestik und die Mimik der Kandidaten zu beobachten, wenn jemand anderes etwas gesagt hat“, meint die 17-jährige Jessica Kulisch. Besonders bei Albani und Rohde sei ihr aufgefallen, dass die beiden in der Disziplin „sehr aktiv“ gewesen seien.

Die Erstwähler aus dem Kurs haben den Besuch im PFL als hilfreich empfunden. Die anderen würden ihr Kreuz gern machen und daher auch ein Wahlrecht ab 16 auf Bundesebene unterstützen. Dem bekanntgewordenen Zitat von Peter Altmaier (CDU), konnten sie wohl nichts abgewinnen. Der Kanzleramtschef hatte empfohlen, lieber gar nicht als die AfD zu wählen.

Dem musste sogar Parteifreund Stephan Albani wiedersprechen. „Es ist nicht an uns zu entscheiden, wann eine Stimme wert ist oder nicht wert ist“, sagte er und forderte: „Gehen Sie zur Wahl, aber machen Sie ihre Wahl nicht kurzfristig aus einer Stimmung heraus.“

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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