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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

„oldenburger Des Jahres“ Gesucht: Diese Menschen stehen für Engagement

17.03.2020

Oldenburg Es ist angerichtet: Das sagen die Oldenburger Straßenengel, wenn sie (wie im Bild) im Bereich des Hauptbahnhofs Essen ausgeben. Es ist angerichtet sagen aber auch NWZ und Volksbank Oldenburg. Denn auf dieser Seite präsentieren beide einmal mehr besondere Gesichter dieser Stadt, die für ehrenamtlichen Engagement in ganz unterschiedlicher Form stehen.

Diese acht Personen sind in dieser Woche die Kandidatinnen und Kandidaten für den Preis „Oldenburger des Jahres“. Alle NWZ-Leser können nun abstimmen, wer es am meisten verdient hat, mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet zu werden. Die beiden Wochengewinner (eine Frau und ein Mann) kommen eine Runde weiter. Ein Jury entscheidet am Ende über die Hauptpreise.

Wer die großen Gewinner am Schluss der Aktion sind, soll am 14. Mai verkündet werden. Sofern das Corona-Virus den Plänen keinen Strich durch die Rechnung macht, werden alle Nominierten zu einer großen Feier am 14. Mai in den Saal des Oldenburger Schlosses eingeladen. Alle, die über die Wochengewinner mit abstimmen, können übrigens selbst gewinnen: Unter allen Teilnehmern werden drei Mal 100 Euro verlost. Hier können Sie abstimmen.

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Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

Erhard Noske

Erhard Noske hat im Jahr 2006 mit sechs Eltern den Verein Baumhaus gegründet, ist seit 14 Jahren ehrenamtlich Erster Vorsitzender des Vereins und Mitglied im Aufsichtsrat der Baumhaus-Gesellschaften sowie im Kuratorium der Baumhaus-Stiftung. Er ist selbst Vater eines jungen Mannes mit Down-Syndrom. Mit dem Verein hat Noske Teile des ehemaligen Bahlsen-Geländes erworben und ein Konzept entwickelt, um hier Arbeits- und Wohnplätze für Menschen mit Behinderungen aufzubauen. Seit 2007 sammelt er engagiert Spenden für den Aufbau sowie die Weiterentwicklung der Baumhaus-Werkstatt und für neue Projekte der behinderten Mitarbeiter ein.

Schon seit der Schulzeit beim Roten Kreuz aktiv

Martin Schmid

Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist Martin Schmid sogenannter Konventionsbeauftragter. Das heißt, er schult alle neuen DRK-Mitglieder, erzählt ihnen die DRK-Geschichte und vermittelt die Grundsätze und Ideale der Rotkreuzbewegung. Auf diese Weise engagiert sich der 52-Jährige bereits seit zehn Jahren. Zum DRK kam er allerdings bereits im Alter von zwölf Jahren über einen Aushang seiner Schule. Er war dann viele Jahre in der DRK-Jugendarbeit aktiv: als Gruppenleiter, Kreisverbandsleiter, Landesleiter und auch beratend für die Bundesleitung. Derzeit beschäftigt er sich zudem mit der Frage, wie das Ehrenamt der Zukunft beim DRK aussehen könnte.

Im Dialog mit einem Strafgefangenen

Dieter Rache

Vor zweieinhalb Jahren hatte Dieter Rache die Idee, als Freizeitautor über einen Strafgefangenen eine Biografie zu schreiben. Über den damaligen Leiter der Oldenburger JVA bekam er Kontakt zu einem Inhaftierten, der wegen Mordes einsitzt. Mit ihm sprach er bei regelmäßigen Treffen über die Haft, den fehlenden Kontakt nach außen oder einfach über Dinge des täglichen Lebens. Der fertige Text ist für den Gefangenen bestimmt. Den Inhaftierten will der 60-Jährige nun bei den anstehenden Vollzugslockerung begleiten, ihm helfen, ein stückweit zurück in den Alltag zu finden und ihn bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu unterstützen.

Der Nachwuchs wird in Bewegung gebracht

Jens Kankel

Mit Jens Kankel gibt es seit vielen Jahren einen Jugendtrainer in den Reihen des Triathlon-Club Oldenburg „Die Bären“, der es verdient habe, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden, so der Verein. Seit November 1998 ist der 54-Jährige im Verein und hat frühzeitig, zunächst auch noch viele Jahre zusätzlich als Jugendwart, die Trainertätigkeit für die Jugendabteilung übernommen. Mittlerweile sei man stolz darauf, mit Kankels Hilfe rund 50 Kinder und Jugendliche als Mitglieder der „Bären“ an den Triathlonsport heranzuführen. Einen Großteil seiner Freizeit opfert er den Trainingseinheiten, organisiert Wettbewerbe und begleitet den Nachwuchs bei den Events.

Wichtige Stütze für Kinder in Trauer

Marion Raetz

Marion Raetz war schon früher beim Verein Trauerland und dann bei der Vereinsgründung von Trostreich dabei. Seit mittlerweile zwölf Jahren begleitet die 63-Jährige Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer. Anfänglich arbeitete sie vor allem in den Kindergruppen. Seit der Neugründung unterstützt sie Trostreich auch bei der Büroarbeit, bei der Pflege der Homepage und bei der Öffentlichkeitsarbeit. Dass Kinder meist anders trauern als Erwachsene, hat Raetz früh gelernt. „Sie sind oft auch fröhlich in der Zeit, die sie bei uns verbringen.“ Welch wichtige Stütze der Verein ist, sieht man in der Verweildauer der Kinder. Zum Teil besuchen sie mehr als drei Jahre die Gruppen.

Unterstützung für an Krebs erkrankte Frauen

Regine Goldenstein

Regine Goldenstein war selbst Krebspatientin. Heute unterstützt sie Frauen, die von der Krankheit betroffen sind oder waren. 2007 fand sie den Weg zur Gruppe der Frauenselbsthilfe nach Krebs, die Neuerkrankte auffängt und ihnen zur Seite steht. Da sie selbst das gleiche Schicksal durchlebt haben, begegnen die Frauen den Erkrankten mit Verständnis und Einfühlungsvermögen. Seit 2008 ist Goldenstein in der Leitung und engagiert sich bis heute mit ihrem Team. Besuchsdienste zum Beispiel am Krankenbett werden angeboten, aber auch Aktivitäten wie Sport, Radtouren oder Ausflüge. „Auffangen, begleiten und informieren“, so die Devise der 62-Jährigen.

Einsatz für mehr Vielfalt in der Stadt

Sabine Görg

Die „Profis für Vielfalt“ sind ein Zusammenschluss von Ehrenamtlichen mit unterschiedlichen Besonderheiten oder Beeinträchtigungen – Menschen mit Handicap, mit anderer sexueller Identität oder Fluchterfahrung, um nur einige zu nennen. Ihr Ziel ist es, Barrieren abzubauen, „vor allem die Kopfbarrieren“, sagt Sabine Görg. Die 53-Jährige hat eine Sehbeeinträchtigung und ist daher immer mit ihrem Blindenführhund unterwegs. Seit 2017 ist sie bei den „Profis“, die unter anderem bei vielen Einrichtungen für Inklusion werben. Seit 2016 ist Görg zudem Mitglied im Behindertenbeirat und vertritt seit 2019 dessen Belange im Verkehrsausschuss.

Eine warme Mahlzeit gibt’s für jeden

Mona Körber

Eine „Multikulti-Truppe aus verschiedenen Teilen der Welt“, so beschreibt Mona Körber die Oldenburger Straßenengel. Die 38-Jährige ist Vorsitzende des jungen Vereins. Wenn nicht gerade das Corona-Virus den Zugang zur Küche in der Freizeitstätte „Die Villa“ in Eversten verhindert, trifft sich die Gruppe, zu der rund 30 Personen gehören, dort jedes Wochenende zum gemeinsamen Kochen. Chili, Spaghetti Bolognese oder im Sommer belegte Brötchen werden dann im Bereich des Hauptbahnhofs kostenlos verteilt – an jeden möchte. Zu den Gästen zählen vor allem Obdachlose und Menschen mit wenig Einkommen. Aber grundsätzlich ist jeder willkommen.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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