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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Junge arbeiten über Parteigrenzen hinweg zusammen

03.08.2017

Oldenburg Die Jugendverbände einiger Parteien in Oldenburg gründen einen „Ring Politischer Jugenden Oldenburg“ (RPJ). Zunächst schließen sich Grüne Jugend (Grüne), JuLis (FDP), Jusos (SPD), Junge Union (CDU) und Linksjugend Solid (Die Linke) zusammen, um gemeinsame Aktivitäten zu planen.

„Die Idee einer Zusammenarbeit gibt es schon länger“, erklärt Tom Schröder, von den Jusos in Oldenburg. Gespräche führten die Verbände bereits vor einiger Zeit. Neben ersten Ideen für gemeinsame Aktionen wurde auch beraten, für welche Verbände man den Zusammenschluss öffnet. „Wir sind uns einig, dass es zur Fairness gehört, alle Jugendverbände einzuladen, die konstruktiv mitarbeiten wollen“, sagt Julian Skupin, Vorsitzender des JuLi-Kreisverbandes. „In einer intakten Demokratie verbietet man politischen Kontrahenten nicht den Mund, sondern stellt sich auch der Diskussion unpopulärer Meinungen.“

Das hieße etwa in Bezug auf die „Junge Alternative“, Jugendverband der AfD, dass die Verbände sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnten. „Wir wollen das jedenfalls nicht von Beginn an ausschließen und haben eine Einladung formuliert“, stellen die Initiatoren klar. Eine deutliche Grenze ziehen die Verbände zu Ablegern der NPD. „Die Rechtsprechung sagt eindeutig, dass es sich dabei um eine verfassungsfeindliche Partei handelt“, begründet Niklas Schellenberg von der Jungen Union diese Haltung.

Die Jugendorganisation der Linken (Linksjugend Solid) wurde wieder gegründet. Dazu sagt Mitglied René Schönwälder: „Wir möchten uns im künftigen RPJ engagieren, um zu zeigen, dass eine sozial gerechtere Politik und Teilhabe aller Menschen möglich ist.“

Die Gründung des RPJ ist für diesen Donnerstag ab 20 Uhr in der Geschäftsstelle der Grünen am Friedensplatz geplant. „Wir sind natürlich offen für interessierte Gäste und weitere Jugendverbände, die sich anschließen wollen“, erklärt Tim Harms.

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