• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Politik: Zwei Dezernate stehen bald zur Wahl

06.01.2018

Oldenburg Politisch betrachtet wird 2018 ein spannendes Jahr. Das gilt für die beiden Dezernentinnen Gabriele Nießen (Bau, Verkehr, Umwelt) und Dagmar Sachse (Soziales, Schule, Gesundheit, Teilhabe und Soziales, Jugend und Familie, Zuwanderung und Integration). Die Stadträtinnen stehen zur Wiederwahl – oder eben auch nicht.

Das alleinige Vorschlagsrecht zur Besetzung dieser Stellen hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD). Abstimmen und entscheiden wird aber der Stadtrat – und dafür braucht es politische Mehrheiten. Es hat also keinen Sinn für den OB, ein Personalpaket nach Gusto zu schnüren, das im Stadtrat keine Chance hat.

Außerdem ist gutes Führungspersonal in Zeiten wirtschaftlicher Hochkonjunktur schwer zu finden. Schon vor acht Jahren hatte es ein Jahr und drei Besetzungsrunden gedauert, bis Gabriele Nießen (54) als Nachfolgerin von Stadtbaurat Frank-Egon Pantel feststand. Die meisten Kandidatinnen und Kandidaten, die sich vorstellten, brachten nach Meinung der Oldenburger Politik zu wenig Qualität mit. Vielleicht auch deshalb ist Nießens Auftreten (auch gegenüber dem OB) durchaus selbstbewusst. In ihren Ämtern herrscht offensichtlich ein gutes Arbeitsklima. Lange sagte man ihr nach, eine gewisse Nähe zu den Grünen zu pflegen. In den vergangenen Monaten ist das Verhältnis aber merklich abgekühlt – vielleicht auch auf Druck des OB, der seine politischen Mehrheiten bei der CDU sucht und beim Haushalt auch gefunden hat.

Womit ein weiterer Aspekt ins Blickfeld rückt. Die CDU wird sich mit der alleinigen Rolle eines Mehrheitsbeschaffers nicht zufrieden geben und einen eigenen Dezernenten fordern. Das könnte den Weg für ein viertes (Kultur-) Dezernat, wie es manche fordern, ebnen. Allerdings entscheidet auch darüber mit seinem Vorschlagsrecht zunächst einmal der OB. Dietmar Schütz hatte seinerzeit als Oberbürgermeister den Apparat auf drei Dezernate reduziert. Zulässig sind übrigens bis zu fünf Dezernate.

Bleibt Sozial- und Schuldezernentin Dagmar Sachse (57). Die war im Februar 2011 sieben Jahre nach dem Abschied von Maria Niggemann als Nachfolgerin für die Spitze des damals wieder eigenständig gewordenen Sozialdezernats gefunden worden.

In den zurückliegenden Monaten hat Sachse allerdings mit den Themen Wohngeld (sie musste eine Vorlage der Verwaltung zurückziehen, weil Fragen offen waren) und dem geplanten Umzug des Tagesaufenthalts für Obdachlose von der Ehnernstraße in den Mädchentreff an der Cloppenburger Straße keinen guten Eindruck hinterlassen. Doch auch hier gilt, dass eine neue Dezernentin wohl eher schwer zu finden sein wird.

Doch wie die Beispiele Niggemann und das Sozialdezernat oder Karin Opphard und das Umweltdezernat (das dem Baudezernat zugeschlagen wurde) zeigen, ist mit einer vom OB angestoßenen Verwaltungsreform vieles möglich – eben auch der Neuzuschnitt der Dezernate. Und das ist allein Sache vom OB, der Verwaltungschef große Gestaltungsmöglichkeiten hat. Auf Nachfrage der   wollte sich Krogmann zu den Personalien nicht äußern. In der nächsten Woche wird aber wohl ein Fahrplan für die Termine aufgestellt.

Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2104
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.