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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Darum gibt es einen Justin-Hüppe-Ring

13.11.2018

Oldenburg In Oldenburg gibt es viele Straßen, die die Namen verdienter Größen tragen. Aber wer kennt schon alle ihre Lebenswege und ihre Verdienste um das Wohl der Stadt? Die Oldenburger Bürgerstiftung möchte dem jetzt Abhilfe schaffen und hat begonnen, die Straßennamen mit zusätzlichen Informationen zu versehen.

Mit dem Justin-Hüppe-Ring wurde jetzt begonnen. Der Unternehmer Justin Hüppe (1890 bis 1964) hat auf dem Gelände, wo jetzt schmucke und moderne Ein- und Mehrfamilienhäuser stehen, ja sich sogar Mehrgenerationenprojekte entwickelt haben, Sonnenschutzanlagen, Raumteiler und Duschabtrennungen produzieren lassen. „Wir meinen, Justin Hüppe hat sich um Oldenburg verdient gemacht“, so der Initiator und Stiftungsratsvorsitzende der Oldenburger Bürgerstiftung, Hermann Klasen. „Ich finde das toll“, sagte da Anwohnerin Doreen Oldenburg. „Man weiß jetzt, wer er war, und über den QR-Code kann ich mich auch noch weiter über den Namensgeber informieren“, findet die junge Mutter gut. In Augenhöhe ist jeweils zum Namensschild an jedem Pfosten der QR-Code angebracht, mit dem man schnell mit seinem Smartphone die Informationen abrufen kann.

Auch wenn das nächste Projekt „Raiffeisenstraße“ heißt, so will sich die Oldenburger Bürgerstiftung vornehmlich um Straßen kümmern, die den Namen bekannter Oldenburger Bürgerinnen und Bürger tragen. Der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal, und er wird als Vater der Genossenschaftsidee bezeichnet. Der Vorsitzende der Oldenburger Bürgerstiftung und ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Dietmar Schütz, dazu: „Diese zivilgesellschaftliche Arbeit möchte die Stiftung zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürger und Unterstützung der Stadt mit diesem Projekt fortführen“, so Schütz weiter.

Zur „Einweihung“ des ersten Schildes hatten sich einige Anwohner des Justin-Hüppe-Ringes versammelt. Wolfgang Grashorn, Bezirksstellenvorsitzender der Ärztekammer Niedersachsen, hatte sich als Anwohner aus lokal historischem Interesse beteiligt. „Ich habe die Kinder in meiner Praxis häufig gefragt, ob sie die Person kennen, nach der die Straße benannt wurde, in der sie wohnen. Häufig blieb eine Antwort aus“, so der Arzt.

Die Stadtverwaltung war und wird in allen Entscheidungen beteiligt, Hans-Dieter Remmers vom Kulturbüro unterstützt bei vielen Fragen. Die Kosten eines Schildes sind so bemessen, dass man mit kleinen Spenden von fünf bis zehn Euro aus den Reihen der Anwohner sehr weit kommt. Es sind auch Spenden von Nachfahren der Namensträger und aus Straßengemeinschaften, z.B. aus dem Ertrag eines Straßenfestes, denkbar. Zu Beginn wird die Bürgerstiftung mit einer Anfangsfinanzierung helfen.

Wer Interesse an einem solchen Schild für seine/ihre Straße hat, möge sich melden unter Telefon   50 50 16 13 oder per Mail an info@oldenburger-buergerstiftung.de.

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