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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Oldenburgische Kirche unterstützt Rettungsschiff

23.11.2019

Oldenburg /rastede Die oldenburgische Kirche beteiligt sich mit zunächst 20.000 Euro an der Finanzierung eines Rettungsschiffes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). „Es kann nicht sein, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken und wir zuschauen“, sagte Bischof Thomas Adomeit vor der Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Die Delegierten unterstützten den Plan mit einer Erklärung. Die zweitägige Tagung des Kirchenparlamentes in Rastede bei Oldenburg endete am Freitag.

In seinem Bericht warnte der Bischof vor Gefahren für den Frieden in der Welt und den inneren Frieden in Deutschland. Adomeit warf der AfD vor, die Gesellschaft spalten zu wollen. Nach einer intensiven Debatte beschloss die Synode am Freitag, sich aktiver für den Frieden zu engagieren. Unter anderem soll ein beispielhafter „Friedensort“ geschaffen werden. Die kirchlichen Bildungseinrichtungen sollen Friedensarbeit fest in ihrer Konzeption aufnehmen. Weiter soll die Kirchenleitung regelmäßig Vertreter aus Politik und Gesellschaft zum Thema Frieden zu Gesprächen einladen. Außerdem sollen künftig jährlich ein haupt- oder ehrenamtlicher Mitarbeiter der oldenburgischen Kirche und ein Vertreter der Partnerkirchen in Ghana oder Togo zu einer „Friedensfachkraft“ ausgebildet werden.

Die Synode verabschiedete weiter den Haushalt für das kommende Jahr mit einem Volumen von 96,9 Millionen Euro. Trotz derzeit noch guter Einnahmen durch die Kirchensteuer mahnte Oberkirchenrätin Susanne Teichmanis an, den strikte Sparkurs beizubehalten. Um trotzdem kreative Ideen umsetzen zu können, richtete die Synode einen Innovationsfonds mit 500.000 Euro ein.

Ausdrücklich befürworteten die Delegierten die Fortsetzung der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Angesichts der erfolgreichen Arbeit in den vergangenen Jahren sei eine noch engere Zusammenarbeit wünschenswert. 2014 war noch die Idee einer gemeinsamen „Evangelischen Kirche in Niedersachsen“ am Widerstand der kleineren Kirchen in Oldenburg, Braunschweig und Schaumburg-Lippe sowie der Evangelisch-reformierten Kirche gescheitert.

Erstmals besuchte der katholische Weihbischof aus Vechta, Wilfried Theising, die Synode. Er begrüßte das gute ökumenische Miteinander von evangelischen und katholischen Christen in der Region. Zur oldenburgischen Kirche zählen 116 Gemeinden zwischen der Nordseeinsel Wangerooge und den Dammer Bergen. Ihr gehören rund 405.000 Mitglieder an.

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