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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Oldenburg sorgt für gute Verpflegung

07.03.2013

Oldenburg Würstchen mit Kartoffelsalat hatten sich die Marinesoldaten in Dschibuti zu Heiligabend gewünscht – und die Feiertage am Horn von Afrika nicht zuletzt dank der guten Verpflegung überstanden. „Eine Armee marschiert auf ihrem Magen“, zitierte Verteidigungsstaatssekretär Thomas Kossendey (CDU) am Mittwoch im Verpflegungsamt der Bundeswehr in Oldenburg eine alte Soldaten-Weisheit. Das Amt an der Bremer Heerstraße ist künftig dafür verantwortlich, dass Einsätze im In- und Ausland nicht an fehlendem oder schlechtem Essen scheitern.

In den vergangenen Monaten hat der neue Leiter, Peter Hauck, am Umbau des bisherigen Verpflegungsamtes zum neuen Bundeswehrzentrum mitgearbeitet. Am Mittwoch führte Matthias Leckel, Präsident des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Bonn, den 54-Jährigen im Beisein von zahlreichen Vertretern der Bundeswehr und des öffentlichen Lebens in sein Amt ein. Seine Vorgängerin Uta Sinteck (51) ist innerhalb des Amtes in den Bereich Aus- und Weiterbildung gewechselt.

Hauck und seine Mitarbeiter – bis Ende des Jahres soll die Zahl von bislang 83 auf 240 steigen – sind nicht nur für Einkauf, Lagerung, Qualitätskontrolle und Transport von Lebensmitteln in der gesamten Bundeswehr zuständig.

Verpflegungsamt Oldenburg

Das Verpflegungsamt in Oldenburg verpackte in den 1960er Jahren zunächst sogenannte EPas, das heißt Einmann-Packungen mit Lebensmitteln (300 000 pro Jahr). Später kam Verpackung von Gruppenverpflegung hinzu.

Im Oktober 2012 wechselte Peter Hauck (54) – zuvor Abteilungsleiter Infrastruktur Umwelt und Wirtschaft der Wehrbereichsverwaltung Nord – als Leiter des neuen zentralen Verpflegungsamtes der Bundeswehr nach Oldenburg.

Sie sind auch Ansprechpartner der 2800 Köche, Küchenkräfte und weiteren Mitarbeiter in Kantinen, Feldküchen, Unteroffizier- und Offizierheimen. „Der Name Oldenburg wird bundesweit noch ein Stück bekannter“, erwartet Hauck, der aus Wunstorf (Region Hannover) stammt. Aufträge im Umfang von jährlich rund 90 Millionen Euro werden von Oldenburg aus vergeben.

Eigentlich hätte sich Oldenburg diese Aufgaben mit Lahnstein (Rheinland-Pfalz, Heimatort des damaligen Verteidigungsministers Rudolf Scharping, SPD, teilen sollen, verriet der frühere Verpflegungsamtsleiter, Uwe Rüstmann (74). Der Oldenburger Bundestagsabgeordnete Kossendey habe Scharping aber überzeugt, die Pläne für Lahnstein aufzugeben und Oldenburg den Vortritt zu geben.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-stadt 
Christoph Kiefer
Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2101

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