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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Soziales: Auf dem Weg zum Begegnungszentrum

11.12.2019

Oldenburg Die Schule am Bürgerbusch soll zu einem Begegnungszentrum für junge Menschen und Familien umgebaut werden. Diesen Plan hatten gestern die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses auf dem Tisch. Die Verwaltung soll demnach beauftragt werden, Fördermittel in Höhe von 1 Million €Euro aus dem Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ einzuwerben. Weitere zehn Prozent würde die Stadt als Eigenanteil beisteuern, also etwas mehr als 110 000 Euro.

Zur Begründung heißt es aus der Verwaltung: Im benachbarten Käthe-Kollwitz-Quartier lebten viele Menschen aus sozial schwachen Milieus, die in mehrfacher Hinsicht benachteiligt seien. Die Wohn- und Verkehrsinfrastruktur entspreche nicht „den Anforderungen einer inklusiven Stadtentwicklung“ und mindere die Lebensqualität der dort lebenden Menschen.

Aus diesem Grund sei der Bereich rund um Käthe-Kollwitz-Straße und Hoffkamp bereits im Jahr 2016 in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ aufgenommen worden. Dadurch hätte in der Vergangenheit „ein Bündel von Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Verkehrsinfrastruktur umgesetzt werden“ können. Aber: Bauliche Maßnahmen alleine reichten nicht aus, um die Lebensverhältnisse der Menschen nachhaltig zu verbessern. Dies zeige eine bestehende Sozialraumanalyse, heißt es in der Vorlage.

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Was aber soll nun genau passieren? Das schlüsselt die Beschlussvorlage auf, die dem Ausschuss vorgelegt wurde. Durch ein barrierefrei konzipiertes Begegnungszentrum für junge Menschen und Familien soll das Quartier „die bisher fehlende zentrale In-frastruktur-Einrichtung für das kulturelle und bürgerschaftliche Zusammenleben“ erhalten. Kinder, Jugendliche und Familien mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung fänden so dort die Möglichkeiten zur Teilhabe.

In dem neuen Zentrum fänden neben der VHS-Jugendwerkstatt und dem Stadtjugendring der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit mit der Stadtjugendpflege und eine viergruppige Kindertageseinrichtung Platz. Der Stadtjugendring und die Stadtjugendpflege bilden zusammen das Haus der Jugend, das in dieser Konstellation schon seit vielen Jahren erfolgreich in der von-Finckh-Straße existiert. Wie berichtet, brauchte das Haus der Jugend eine neue Bleibe, da das Gebäude an der von-Finkh-Straße abgerissen wird. Nach einigem Hin und Her wurde die Schule am Bürgerbusch auserkoren. Bereits Anfang des Jahres hatte Sozialdezernentin Dagmar Sachse durchblicken lassen, dass an dem Standort größere Pläne umgesetzt werden könnten: „Der Ort bietet so viele Möglichkeiten. Ich denke, dass die neuen Funktionen auch den Stadtteil beleben und bereichern werden.“ Dem hatte sich seinerzeit auch Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, angeschlossen: „Das Inhalts- und Raumkonzept soll im besten Falle noch diesen Sommer stehen. Dann könnte man im Herbst einen Antrag stellen, um möglicherweise eine Förderung für dieses innovative Projekt zu erhalten.“

Insgesamt, so heißt es nun in der Vorlage, habe der dargestellte inklusive Ansatz der Quartiersentwicklung das Potenzial, diesen Stadtbezirk sowohl städtebaulich als auch sozialstrukturell in der Angebotsvielfalt und Dienstleistungsqualität maßgeblich aufzuwerten und so einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Teilhabemöglichkeiten der dort lebenden Menschen zu leisten.

Mareike Weberink Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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