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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Bürgerinitiative will Obdach für alle

07.11.2017

Oldenburg Im Falle des geplanten Umzugs des Tagesaufenthalts für Obdachlose im Tausch von der Ehnernstraße in den Mädchentreff an der Cloppenburger Straße wurde jetzt eine Bürgerinitiative gegründet. Unter dem Namen „Obdach für alle“ wollen 20 Personen sich für ein ganzheitliches Konzept zur Koordination der Interessen von allen Bürgern einsetzen. Zuletzt hatte die Stadtverwaltung Ende Oktober zu einer Informationsveranstaltung zu dem geplanten Umzug eingeladen.

In der vergangenen Woche traf sich die neu gegründete Bürgerinitiative, um darüber zu sprechen wie neue, zeitgemäße Lösungen im Umgang mit der Obdachlosigkeit in der Stadt Oldenburg gefunden werden können. Ziel sei es, bei einer Umgestaltung der zur Zeit unbefriedigenden Versorgung zu unterstützen, heißt es in einer Mitteilung.

Darüber hinaus sollen neue Ideen und Konzepte an die Entscheidungsträger in der Verwaltung und Politik herangetragen werden. Zudem soll den Bedürftigen seitens der Stadt mehr personelle und materielle Unterstützung zukommen, heißt es weiter.

Auch über die Umsetzung haben sich die Bürger von „Obdach für alle“ schon Gedanken gemacht. In kleinen Teams sollen gezielte Nachfragen in den Einwohnerfragestunden der Ausschüsse gestellt werden. Sie wollen Recherchen zu funktionierenden Konzepten in anderen Städten durchführen, vor Ort in der Ehnernstraße Gespräche führen sowie mit den verantwortlichen Politikern über mögliche Standorte reden.

Die Unruhe um den geplanten Umzug des Tagestreffs zeige, dass ein Standortwechsel per Verwaltungsbeschluss nicht mehr zeitgemäß sei, teilt die Bürgerinitiative mit. Eine Lösung könne nur mithilfe der Bürger gefunden werden.

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