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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Busfahren für einen Euro?

09.09.2019

Oldenburg Die SPD hat sich zum Ziel gesetzt, das Busfahren in Oldenburg attraktiver zu machen und setzt dabei auch an den Preisen an: Wie es in einer Pressemitteilung der Ratsfraktion heißt, wurde auf Beschluss des Parteivorstands ein entsprechender Antrag für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses formuliert.

Demnach soll die Verwaltung gemeinsam mit dem Busbetreiber VWG prüfen, wie die Taktung der Busse erhöht und die Tarifstruktur deutlich kundenfreundlicher gestaltet werden kann. „Ziel ist es, durch ein besseres Busangebot und durch ein attraktiveres Preissystem, eine gute Alternative zum motorisierten Individualverkehr zu bieten. Dass das funktionieren kann, zeigen andere Städte wie zum Beispiel Bonn“, so die SPD-Parteivorsitzende Nicole Piechotta.

„Wir wollen den Bus als Alternative zum Auto stärken. Dies reduziert die Schadstoffbelastung und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz“, begründet Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter Ulf Prange den Antrag seiner Fraktion. Und weiter: „Dabei ist es uns wichtig, die Verkehrswende sozial zu gestalten.“

Die Sozialdemokraten wollen erreichen, dass über die Tarifstrukturen stärkere Anreize für das Busfahren gesetzt werden. Vorschläge in diese Richtung sind die Weiterentwicklung des Jobtickets in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, die Einführung eines über Tarifgrenzen hinaus gültigen Kurzstreckentarifs sowie eine Rabattierung für weniger ausgelastete Zeiträume nach Vorbild des Niedersachsentickets, das erst nach 9 Uhr gilt, dann aber bis zum nächsten Tag um 3 Uhr.

Auch der auf dem letzten Parteitag der Sozialdemokraten im April diesen Jahres intensiv diskutierte Ansatz eines Tickets „Busfahren für einen Euro“ soll seitens der Stadtverwaltung geprüft werden. Dieses Modell werde mit Erfolg in Kopenhagen, Wien und Bonn umgesetzt, heißt es.

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