• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Anwohner wehren sich gegen Parkplatzverlust

18.10.2017

Oldenburg Die Verärgerung einiger Anlieger der Bremer Heerstraße wegen des kommenden Umbaus hält an. Auch zwei Monate nach Vorstellung der Pläne will sich Hans-Jürgen Bührmann nicht mit der Verwaltungsvariante abfinden, die im Bereich zwischen Am Bahndamm/Dählmannsweg und Herrenweg den Wegfall des kompletten Parkstreifens an der Südseite (also stadtauswärts) vorsieht (die NWZ berichtete).

Als Anlieger fühlt sich der Versicherungskaufmann seitens der Stadtverwaltung vom Planungsverfahren und der Kommunikation darüber ausgegrenzt. Seinen anhaltenden Unmut äußerte er am Montagabend mit massiven Vorwürfen in der Einwohnerfragerunde. Unterstützung erhielt Bührmann während der Verkehrsausschusssitzung von weiteren Geschäftsleuten.

Lesen Sie auch:

Ein Plan für beide Seiten

Baudezernentin Gabriele Nießen wies Bührmanns erneute Vorwürfe und vor allem dessen Wortwahl mit Begriffen wie „Manipulation“ und „Bedrohung“ vehement zurück. Das Planungsverfahren werde seitens der Verwaltung offen und transparent geführt. Dabei seien drei Varianten sachlich geprüft worden, wobei „nach sorgfältiger Abwägung die Nordseite gewählt wurde“, so Nießen. Eine eigene Arbeitsgruppe werde dieses Thema weiter behandeln.

Die Prüfung aller verkehrstechnischen, fahrgeometrischen und stadtplanerischen Aspekte wiesen den Ausbau des nördlichen Grün- und Parkstreifens sowie Rad- und Fußwegs (stadteinwärts) als die bestmögliche Variante aus, so Tiefbauamtsleiter Johann de Buhr. Die Kosten des favorisierten Ausbaus werden auf knapp 2,47 Millionen Euro beziffert.

Zudem wurden für die beiden untersuchten Alternativ-Varianten auf der gegenüberliegenden Straßenseite (südlicher Grün-/Parkstreifen) beträchtliche Mehrkosten errechnet. So verursachten Abbruch und Neuverlegung des Regenwasserkanals mit den Schachtbauwerken laut Verwaltungsvorlage gegenüber Variante A einen zusätzlichen Finanzaufwand in Höhe von 310 000 bzw. 450 000 Euro.

Einig waren sich die Verkehrsexperten in Politik und Verwaltung sowie Anwohner, dass an der intensiv belasteten Bremer Heerstraße einiges getan werden müsse. „Die Seitenanlagen mit Rad- und Fußweg entsprechen längst nicht mehr den Richtlinien“, sagte Roman Eichler vom ADFC. Vor allem an Abfuhrtagen käme es regelmäßig auf dem engen Streifen zu gefährlichen Situationen.

Oliver Schulz Redakteur / Politikredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2094
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.