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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Haus der Jugend zieht nun doch in Schule am Bürgerbusch

21.06.2019

Oldenburg Neue Nutzung für die Schule am Bürgerbusch: In der Immobilie am Eßkamp soll nach dem Auslaufen der Förderschule das Haus der Jugend errichtet werden. Entsprechende Pläne der Stadtverwaltung hat der Jugendhilfeausschuss am Mittwoch einstimmig beschlossen. Außerdem soll die Jugendwerkstatt der VHS mit einziehen. Durch Umbauten entstehen drittens Räume für eine Kindertagesstätte und – viertens – Büros für das städtische Jugendamt.

Bereits seit 2016 beschäftigt der Umzug des Stadtjugendrings die Politik. Hintergrund sind Pläne der Verwaltung, die derzeitigen Räumlichkeiten neben der bisherigen Jugendherberge an der Ecke Alexanderstraße/von-Finckh-Straße abzureißen und zu bebauen.

Um den neuen Standort für die Jugendvertreter war heftiger politischer Streit entstanden. Jugendvertreter und vor allem die Gruppe Linke/Piraten lehnten den von der Verwaltung vorgesehenen Standort im bisherigen Dekra-Gebäude am Artillerieweg ab. Die Fläche sei zu klein, Lage und Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel nicht gut, hatten die jungen Leute zur Begründung erklärt.

Der Streit gipfelte in der Forderung von Linke/Piraten, einer Wiederwahl von Sozialdezernentin Dagmar Sachse nur gegen Zugeständnisse bei der Unterbringung des Hauses der Jugend zuzustimmen. Die Dezernentin war unter anderem wegen fehlender Unterstützung der Linken im ersten Wahlgang spektakulär gescheitert. Andere Ratsvertreter warfen der Linken daraufhin einen Kuhhandel vor, weil sie ihre Zustimmung zu Dagmar Sachse im zweiten Wahlanlauf im Juli 2018 von der Erfüllung ihrer Forderungen abhängig gemacht hätten.

Die Verwaltung hatte die Schule am Bürgerbusch für eine weitere schulische Nutzung vorgesehen und einen Einzug der Jugendverbände deshalb zunächst abgelehnt.

Der Jugendhilfeausschuss beauftragte die Verwaltung, die Pläne bis zum Ende des Jahres zu konkretisieren. Die bislang noch nicht ermittelten Kosten sollen in den städtischen Haushalten 2020 und 2021 eingeplant werden.

Die geplante neue Kindertagesstätte am Eßkamp soll zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen umfassen. Die Trägerschaft will die Stadt selbst übernehmen. Da sich die verschiedenen Nutzungen unter einem Dach abspielten, sei eine Planung „aus einer Hand“ sinnvoll, erklärte Jugendamtsleiter Frank Lammerding. Am nächsten Montag, 24. Juni, muss der Rat (18 Uhr, Kulturzentrum PFL) dem Beschluss für die Nachnutzung der Schule am Bürgerbusch zustimmen.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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