• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Oldenburg tanzt gegen Gewalt an Frauen

15.02.2017

Oldenburg Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Jung und Alt zu einer Demo der etwas anderen Art: Oldenburg hat sich zum zweiten Mal am Dienstagnachmittag der weltweiten Kampagne „One Billion Rising“ (deutsch „eine Milliarde erhebt sich“) angeschlossen. Bei bestem Wetter wurden Bürger aufgerufen gemeinsam auf dem Schlossplatz auf Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen und sich damit für Wertschätzung, Selbstbestimmung, Respekt und Gerechtigkeit einzusetzen. Die Kampagne soll darauf hinweisen, dass statistisch gesehen weltweit jede dritte Frau Opfer von Gewalt ist.

„Betroffene und Unterstützende erheben sich gemeinsam gegen diesen Missstand und setzen mit vielen anderen ein deutliches Zeichen“, so Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Oldenburg. Die weltweite Kampagne wurde vor fünf Jahren von der Künstlerin Eve Ensler initiiert. Wie Oldenburg schließen sich immer mehr Städte auf allen Kontinenten dem Aufruf an. Die Aktion auf dem Schlossplatz wurde vom Gleichstellungsbüro der Stadt, dem Präventionsrat, dem Autonomen Frauenhaus, Wildwasser Oldenburg, dem Zentrum für Frauen-Geschichte und dem Mädchenhaus organisiert.

Laute Trommeln heizten den Teilnehmern gut ein: Bevor der Flashmob startete sorgte die Sambaschule Eversten für Stimmung. Für den Tanz selbst waren keine Vorkenntnisse nötig – Interessenten hatten jedoch die Möglichkeit die Choreographie vorab mit einem Video des Bürgerfelder Turnerbundes zu proben. „Wir haben die Choreographie mit den Mädchen geübt und die haben sich total auf heute gefreut“, sagt Gabriele Blöchl vom Hort Schülerinnentreff des Mädchenhauses.

Moderatorin Annie Heger führte durch die Veranstaltung und machte zunächst gemeinsam mit zwei Tänzerinnen den Ablauf zum Kampagnensong „Break the Chain“ vor. Nach zwei Probedurchläufen waren alle Teilnehmer bereit und tanzten drauf los. Dabei ist der Tanz als Form der Bewegung bewusst gewählt worden, da es positiver besetzt ist als eine Demonstration. „Dahinter steckt die Kraft, die dann beim Tanzen entsteht“, so Oncken. Auch die Teilnehmer unterstützen das Konzept: „Ich finde es super, das ist viel lockerer“, sagt Elisa (17), „es soll ja fröhlich sein.“ Die Oldenburgerin und ihre Freunde waren begeistert, dass sich einige Menschen an einem Ort versammelt haben, um ein Zeichen zu setzen. „Dieser Tanz verbindet und gibt Freude“, sagt auch Rita Schilling von Wildwasser, der Anlauf- und Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen.

Abschließend zeigen sich die Organisatoren zufrieden: „Wir sind sehr froh, dass das Wetter mitgespielt hat und eine breite Masse an Menschen zusammen gekommen ist“, so die Gleichstellungsbeauftragte.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.youtube.com/nwzplay 
Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.