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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

An diesem Abend stehen die Erfolge im Mittelpunkt

04.03.2019

Oldenburg Karsten Stoye ist extra für diesen Tag aus Ramstein in der Pfalz nach Oldenburg angereist. Den Salvatorabend möchte sich der hochdekorierte Luftwaffengeneral nicht entgehen lassen. Die Kontakte zu vielen der früheren Weggefährten sind lebendig. Im Saal der Weser-Ems-Halle trifft der 56-Jährige bekannte Gesichter aus den Jahren 1990 bis 1993, als er Pilot auf dem ehemaligen Fliegerhorst war, und der Zeit (2005/2006) als Adjutant des damaligen parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, dem Oldenburger Thomas Kossendey (CDU). „Meine Frau und ich machen uns gern ab und zu einen Oldenburg-Tag“, erzählt der Chef des Stabes auf der Nato- Basis in Ramstein. So wie Stoye ergeht es beim traditionellen Salvatorabend vielen Gästen. Man kennt sich aus gemeinsamen Dienstjahren oder hat gemeinsame Bekannte, tauscht sich aus und hält Kontakte.

So viele Gäste wie in diesem Jahr hat Kai Sauer noch nie gezählt. 326 Anmeldungen gingen bei der Salvator Gemeinschaft Oldenburg ein. Das ist natürlich dem besonderen Gast des Abends geschuldet, weiß der Vorsitzende der Salvator Gemeinschaft. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist gerade für diesen Kreis eine besonders interessante Festrednerin.

Einen Punkt, der wohl viele im Saal interessiert hätte, spart die Ministerin in ihrer Rede allerdings aus. Zur „Gorch Fock“ hatte sie lediglich beim vorangegangenen Pressegespräch auf Nachfrage Stellung bezogen. Bis Ende Juni soll das Schulschiff, das in einer Bremerhavener Werft liegt, schwimmfähig sein. Und danach? „Das werden wir bis dahin entscheiden.“ Denkbar sei, das das Schulschiff wieder hochseetauglich wird. Aber auch eine Nutzung als Museumsschiff kann sich die Ministerin vorstellen.

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Vor den rund 150 Reservisten und ungefähr ebenso vielen aktiven Soldaten und weiteren Gästen hält die Ministerin eine Mutmach-Rede. Die Jahres des Sparens sind vorbei, der Investitionsstau werde nach und nach kleiner. Die Bundeswehr leiste hervorragende Arbeit in mehr als einem Dutzend Auslandseinsätze („wir lassen unseren Beitrag nicht kleinreden“).

Ein dickes Lob hat von der Leyen für die Reservisten und deren ehrenamtliches Engagement mitgebracht. Der Salvatorabend, den der Reservistenverband und die Traditionsgemeinschaft Jagdbombergeschwader 43 seit 1965 veranstalteten, sei „eine große Tradition“, sagte von der Leyen unter starkem Beifall. „Reservisten und Aktive – wir sind eine Bundeswehr.“

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hatte als Schirmherr des von Gerhard Kindl charmant moderierten Abends die gute Zusammenarbeit mit dem Stab der 1. Panzerdivision betont. Das musste die Ministerin anerkennen, die gestand, als Hannoveranerin blute ihr zwar noch das Herz, wenn sie an die Verlegung 2016 von Hannover in die Henning-von-Tresckow-Kaserne in Bümmerstede denke. „Aber diese stolze Einheit ist von Ihnen gut aufgenommen worden, ich gönne sie Ihnen!“

Bis zur Schließung des Stützpunktes 2006 hatte der Salvatorabend 41 Mal im Offiziersheim auf dem Fliegerhorst stattgefunden – ursprünglich ins Leben gerufen, um Gästen aus der Stadt und Umgebung für deren Unterstützung zu danken. Seit 2007 findet der Abend in der Weser-Ems-Halle statt. Heute ist neben der Traditionspflege der Dialog mit der Stadtgesellschaft ein Hauptzweck der geselligen Veranstaltungen mit einem interessanten Festredner, zünftigem Essen, dunklem Bier und schmissiger Blasmusik (Sinfonisches Blasorchester der Stadt unter Leitung von Ralf Mahler). So gut der Abend in der Weser-Ems-Halle angenommen wird: „Es ist unser Ziel, ihn wieder in die Bundeswehr zu integrieren“, sagt Kai Sauer.

Christoph Kiefer Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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