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Aktualisiert vor 12 Minuten.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Politik

Straße nach Wechloy nimmt Form an

30.08.2018

Oldenburg Die geplante neue Straße vom ehemaligen Fliegerhorst nach Wechloy nimmt Gestalt an. Der Bau der rund 2,5 Kilometer langen Strecke soll 2020 beginnen. Die Stadt hofft, das drei Viertel der knapp 15 Millionen Euro Kosten vom Bund finanziert werden. Ein entsprechender Antrag läuft.

Eine große Mehrheit aus SPD, CDU, Linke/Piraten und den kleinen Fraktionen hat der Aufnahme der Verbindungsstraße ins Hauptverkehrsstraßennetz der Stadt zugestimmt. Lediglich die Grünen, die grundsätzlich gegen eine Verlängerung der Straße über den Fliegerhorst nach Wechloy sind, lehnten den Schritt in der jüngsten Ratssitzung ab. „Die Umweltgutachter, die die Stadt selbst beauftragt hat, kommen zum Schluss, dass dieses Gebiet auf keinen Fall bebaut werden darf“, hielt Fraktionssprecher Sebastian Beer Verwaltung und Ratsmehrheit vor.

Vertreter mehrerer anderer Fraktionen warfen den Grünen vor, sie lehnten den Bau aus ideologischen Gründen ab und verschlössen die Augen vor den Verkehrsproblemen auf der Alexanderstraße. Am politischen Streit über die Notwendigkeit der Straße war im vergangenen Herbst die rot-grüne Haushaltskoalition zerbrochen.

Nach wie vor offen ist der Trassenverlauf. Die CDU hatte darauf gedrungen, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Vorschläge weiter zu prüfen. Deshalb steht bislang nicht fest, wo genau die Verbindungsstraße in Wechloy mündet. Die Trasse soll einerseits so wenig wie möglich die Natur belasten; zum anderen spielen zur Verfügung stehende Grundstücke eine Rolle.

Der Geschäftsführer der Bau- und Wohnungsgesellschaft GSG, Stefan Könner, hat derweil eine Wohnbebauung entlang der Trasse ins Spiel gebracht. „Das Gebiet ist sehr gut geeignet für geförderten Wohnungsbau“, sagte der Manager der NWZ. Besonders im Bereich günstige Wohnungen sei der Bedarf groß. „Ich wüsste nicht, wo in Oldenburg sonst eine so geeignete Fläche zur Verfügung steht.“ Es sei aus seiner Sicht nötig und sinnvoll, in diesem Bereich Wohnbebauung zu planen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hatte in der Vergangenheit wiederholt die Notwendigkeit von Gewerbeflächen entlang der geplanten Straße betont. Konkrete Pläne sind bislang nicht bekannt.

Christoph Kiefer
Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2101

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